Rhein-Ruhr Zugang zu riesigen Gasvorkommen

4.3.2011 | Redaktion:

Wie die ‚Ruhr Nachrichten‘ am vierten März berichten, konnte sich das nordrhein-westfälische Stadtwerke-Konsortium Rhein-Ruhr mit dem Kauf der Evonik-Energiesparte des Konzerns Steag den fünftgrößten Energiekonzern Deutschlands sichern. Zudem gelang es Rhein-Ruhr, Zugänge zu den großen Erdgasvorkommen im Münsterland und im Ruhrgebiet zu erhalten. Unterhalb der beiden Gebiet sollen sich noch rund 440 Milliarden Tonnen Kohle und demzufolge eine Menge Erdgas befinden. Das Erdgas steckt in den kleinen Poren der Kohle.

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Rhein-Ruhr Zugang zu riesigen Gasvorkommen

Mehrheit an zwei Gaserkundungsunternehmen



Das Stadtwerke-Konsortium ist nun der Mehrheitsanteilseigner der Steag-Töchter Minegas GmbH sowie Mingas Power. Die beiden Unternehmen hatten sich in der Vergangenheit die Rechte zur Erdgasförderung in Nordrhein-Westfalen und im Ruhrgebiet gesichert. Demnach hat das Stadtwerke-Konsortium zukünftig die Gelegenheit, in die Gasförderung einzusteigen. Dies könnte die regionalen Gasversorger in die Situation versetzen, Gas nicht mehr importieren zu müssen. Neben den deutschen Unternehmen interessieren sich auch international aktive Firmen für die Erdgasförderung in Deutschland. Bislang ist es jedoch nur möglich, das Kohleflözgas mit Hilfe von Chemikalien zu fördern. Dadurch fühlen sich Gegner in der Ablehnung der Erdgasförderung im Münsterland sowie im Ruhrgebiet bestätigt. Auf den Druck der Gegner hin hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen nun ein Gutachten dazu angekündigt.


Entscheidung über Förderung noch nicht gefallen



Exxon Mobil ist derzeit damit beschäftigt, die Erdgasvorkommen im Münsterland genauer zu untersuchen. Doch ob es überhaupt zu einer Erdgasförderung kommen wird, ist bislang vollkommen offen. Gegner, zu denen vor allem Umweltschutzverbände und Bürgerinitiativen gehören, befürchten starke Auswirkungen auf die Umwelt. Sie haben Angst, dass das Erdgas mit der Fracking-Methode gefördert werden soll. Dabei wird mit Chemikalien und Sand versetztes Wasser in das Gestein gepresst. Das Gemisch bricht das Gestein auf und das Gas kann gefördert werden. Vor allem das Grundwasser und somit das Grundwasser sowie der Erdboden seien durch das Verfahren gefährdet, so die Gegner. Die Förderung von Erdgas ist aber nichts desto trotz interessant, auch für Stadtwerke. Beispielsweise haben die Stadtwerke Hamm kürzlich zusammen mit einigen Partnern die HammGas GmbH gegründet, die sowohl die Erkundung als auch die mögliche Förderung von Erdgas in Hamm, Ascheberg und Herbern übernehmen soll. In Nordwalde hat Exxon Mobil eine Bohrung beantragt, aber auch in Borken und Drensteinfurt will das Unternehmen aktiv werden. Auch wenn die einzelnen Unternehmen, auch Wintershall hat in Witten eine Bohrung beantragt, die ersten Schritte unternommen haben, ist das Stadtwerke-Konsortium Rhein-Ruhr den anderen Firmen einen Schritt voraus. Das Unternehmen hat die Erkundungen bislang am weitesten voran getrieben.

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