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Gasversorgung ohne Zwischenhändler?

Laut einem Bericht der ‚Financial Times Deutschland‘ von Mittwoch plant der norwegische Energiekonzern Statoil, die Endabnehmer und Industriekunden direkt mit Gas zu versorgen. Dies hätte allerdings zur Folge, dass Zwischenhändler, wie beispielsweise der deutsche Konzern E.on Ruhrgas, überflüssig würden. Statoil ist Norwegens größter Energiekonzern und innerhalb Deutschlands der zweitgrößte Gasimporteur.

Zwischenhändler bleiben auch in Zukunft

Laut der Aussage von Statoil-Manager Rune Björnson, zuständig für das internationale Gasgeschäft, plant der norwegische Energiekonzern Statoil, eine größere Menge Erdgas direkt an Industriekunden und weitere Endabnehmer zu verkaufen. Die liberalisierten Marktstrukturen ermöglichen einen direkten Zugang zu den Kunden, ohne dass dabei ein Zwischenhändler, wie der deutsche Energiekonzern E.on Ruhrgas, eingeschaltet werden muss. Björnson betonte allerdings auch, dass der größte Anteil der Gaslieferungen auch weiterhin über langfristige Lieferverträge beispielsweise mit E.on bewerkstelligt werde.

Konkurrenz wächst immer weiter

Deutsche Gasimporteure, wie E.on Ruhrgas, RWE oder die VNG, haben derzeit große Probleme, mit der wachsenden Konkurrenz auf dem deutschen Gasmarkt zu Recht zu kommen. Einerseits hat beispielsweise E.on Ruhrgas langfristige Gaslieferverträge unter anderem mit Gazprom und Statoil abgeschlossen, die noch einige Jahre Bestand haben werden. Der Energiekonzern hat sich verkalkuliert, denn das Unternehmen ging sowohl von höheren Preisen als auch von einer höheren Gasnachfrage aus. Andererseits bekommen die Unternehmen nun Konkurrenz von den Konzernen, mit denen die langfristigen Gaslieferverträge bestehen. Neben Statoil drängt auch Gazprom mit dem Tochterunternehmen Germania auf den deutschen Gasmarkt, welches unter anderem den deutschen Fußballverein Schalke sponsert.

geschrieben am: 23.02.2011