Erneute Niederlagen der EWE im Gasstreit

4.2.2011 | Redaktion:

Wie die Auricher Anwaltskanzlei Berghaus mitteilte, hat der Oldenburger Energieversorger EWE erneute Niederlagen im Streit um die Gaspreiserhöhungen erlitten. Das Amtsgericht Aurich entschied, dass der Gasversorger neun Gaskunden die zu viel gezahlten Beträge für Gas erstatten müsse. Bei acht der neun Streitfälle liege der Streitwert unter 600 Euro, weshalb die Entscheidungen rechtskräftig seien. In einem Fall liege der Streitwert jedoch über 600 Euro. Die EWE hat die Möglichkeit, bei diesem Urteil in Berufung zu gehen.

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Erneute Niederlagen der EWE im Gasstreit

Gasversorger erleidet immer wieder Niederlagen



Bereits im Juli 2010 erlitt die EWE eine Niederlage vor dem Bundesgerichtshof. Dieser hatte die Preisanpassungsklauseln der EWE für ungültig erklärt. In der jüngsten Vergangenheit waren 26 Klagen gegen die Gaspreiserhöhungen der EWE erfolgreich gewesen. Die Urteile der Amtsgerichte Aurich, Oldenburg sowie Leer beziehen sich in der Urteilsfindung immer wieder auf die Grundsatzentscheidung des BGH. Jan Resthöft, Rechtsanwalt aus Aurich, erwartet in der nächsten Zeit eine Klagewelle. Seiner Ansicht nach werden tausende Gaskunden bei den Amtsgerichten im Versorgungsgebiet der EWE Klage gegen die Gaspreiserhöhungen einreichen. Allein das Büro von Resthöft erhebt täglich neue Klagen gegen den Versorger.

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