Gaskunden sollen gleich behandelt werden

3.2.2011 | Redaktion:

Der Gasversorger Main-Kinzig-Gas wurde wiederholt mit den Vorwürfen konfrontiert, kommunale und private Gaskunden unterschiedlich zu behandeln. Um sich gegen die Vorwürfe zur Wehr zu setzen, fordert Main-Kinzig-Gas zukünftig die gerichtliche Klärung aller Rückzahlungsansprüche. Ausgehend von einem Bericht des ‚Lauterbacher Anzeigers‘ vom 02. Februar kündigte der Versorger an, keine Ansprüche außergerichtlich zu klären.

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Gaskunden sollen gleich behandelt werden

Rechtsunsicherheit über Gaspreiserhöhungen



Dem Gasversorger Main-Kinzig-Gas wird immer wieder vorgeworfen, kommunale und private Gasversorger unterschiedlich zu behandeln. Hintergrund der Vorwürfe ist die Vermutung, Main-Kinzig-Gas hätte mit Kommunen außergerichtliche Einigungen getroffen. Private Gaskunden müssten sich mit ihren Rückzahlungsansprüchen jedoch an die Gerichte wenden. Das Oberlandesgericht hatte im Jahr 2009 eine einseitig formulierte Preisanpassungsklausel für ungültig erklärt. Trotz dieses Urteiles herrscht Rechtsunsicherheit bei den Gaspreiserhöhungen vor. In der Vergangenheit hatten unterschiedliche Gerichte teilweise höchst verschiedene Urteile bezüglich der Gaspreiserhöhungen getroffen, woraus die Rechtsunsicherheit erwuchs.


Gutachterliche Prüfung der Ansprüche gefordert



Das Amtsgericht Gelnhausen hatte kürzlich mehreren privaten Gaskunden, die gegen die Gaspreiserhöhungen in den Sondervertragstarifen geklagt hatten, die Erstattung der zu viel gezahlten Gasbeträge zugebilligt. Das Gasversorgungsunternehmen ging jedoch in Berufung bzw. kündigte weitere Berufungsverfahren an. Zudem fordert Main-Kinzig-Gas jeweils eine gutachterliche Prüfung der Rückzahlungsansprüche. Derzeit laufen 47 Verfahren gegen den Gasversorger. In der jüngsten Vergangenheit wurden die Forderungen der klagenden Gaskunden in drei Fällen abgewiesen. Die Kläger gingen ebenfalls in Berufung. Allerdings beharrt Main-Kinzig-Gas darauf, die steigenden Einkaufspreise für Gas an die Kunden weiter zu geben. Nach Unternehmensangaben wurden zuvor auch Preissenkungen beim Gas vorgenommen.

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