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Erdgasautos in Österreich gute Alternative

Seit Jahresbeginn steigen die Preise für Treibstoffe in Österreich immer weiter an. Die Preiserhöhungen stehen in Zusammenhang mit der Erhöhung der Mineralölsteuer (MöSt). Die einzige Alternative, die sich wirklich für die Autofahrer lohnt, ist ein Antrieb auf Basis von Erdgas. Die Kosten für Erdgas entwickeln sich nicht wie bei herkömmlichen Treibstoffen drastisch nach oben, da auf Erdgas als Treibstoff keine Mineralölsteuer erhoben wird.

Gründe für die Nutzung von Erdgasfahrzeugen

Ein Kurtest der OÖN, der seit dem ersten Januar dieses Jahres in Österreich durchgeführt wird, hat ergeben, dass sich das Fahren mit Erdgas wirklich lohnen kann. Als Treibstoff wird verdichtetes Erdgas, das sogenannte CNG, verwendet. Das Testfahrzeug war ein VW Passat TSI EcoFuel mit 150 PS. Dieses Fahrzeug verbrauchte auf einer Strecke von 500 Kilometern, die viel über Autobahnen verlief, durchschnittlich 4,3 Kilogramm Erdgas je 100 Kilometer. In Linz liegt der Preis für ein Kilo Erdgas derzeit bei 0,876 Euro. Das hat zur Folge, dass 100 mit Erdgas gefahrene Kilometer lediglich mit rund 3,77 Euro zu Buche schlagen. Ebenfalls für einen Erdgasantrieb sprechen die niedrigen Emissionswerte sowie der geringe Ausstoß von Feinstaub. Mit 170 Tankstellen innerhalb Österreichs ist das Erdgastankstellennetz flächendeckend ausgebaut.

Vorteile wiegen Nachteile bei Erdgas auf

Weitere positive Fakten, die für eine Umrüstung auf einen Erdgasantrieb sprechen, sind zum einen die wachsende Reichweite der Fahrzeuge und zum anderen die Förderungen sowie Nachlässe beispielsweise bei der Haftpflichtversicherung. Zwar sind die Erdgas betriebenen Fahrzeuge in der Anschaffung teurer, allerdings amortisieren sich die Kosten nach kurzer Zeit wieder. Die geringeren Treibstoffkosten, die Zuschüsse beim Kauf sowie die Nachlässe bei der Haftpflichtversicherung und der Kasko gleichen die hohen Kosten wieder aus. Beispielsweise wird der Kauf eines Erdgasfahrzeugs in Oberösterreich mit gut 600 Euro bezuschusst. Hingegen haben Erdgasfahrzeuge auch Nachteile. Zum einen ist die Auswahl der Erdgasautos eher gering und zum anderen ist nach wie vor offen, ob der Gaspreis zukünftig, da die Ölpreisbindung besteht, weiter ansteigen wird. Nicht zu vergessen ist auch, dass die Politik noch keine Zusicherung getroffen hat, ob Erdgas als Treibstoff auch in Zukunft von der Mineralölsteuer befreit bleibt. In Deutschland besteht diese Zusicherung bis zum Jahr 2018. Bernd Zierhut, Chef der Welser Doppler-Gruppe, welche 13 Erdgastankstellen in Österreich betreibt, ist trotz der Nachteile der Ansicht, dass Erdgas die einzig praktikable Alternative zu den herkömmlichen Treibstoffen ist.

geschrieben am: 17.01.2011