Erdgaspipeline Nord Stream weiterhin im Zeitplan

7.1.2011 | Redaktion:

Zum Jahresende konnten die Verlegearbeiten für die North Stream Pipeline vor der Küste Mecklenburg Vorpommerns erfolgreich abgeschlossen werden. Somit konnte der Zeitplan bislang eingehalten werden. Angaben des Betreiberkonsortiums zu Folge rechne man bereits für den Oktober dieses Jahres mit der feierlichen Einweihung des ersten Stranges der Erdgasleitung. Dies sagte der für Deutschland verantwortliche Projektleiter Georg Nowack am Donnerstag in Lubmin. Die Zielstellung ist, jährlich rund 27,5 Milliarden Kubikmeter sibirisches Gas nach Lubmin zu transportieren.

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Erdgaspipeline Nord Stream weiterhin im Zeitplan

Aufwendige Verlegearbeiten



Im Mai des vergangenen Jahres begannen die Verlegearbeiten für die Nord Stream Pipeline in der Ostsee. Mittlerweile wurden 110 Kilometer Rohrleitungen vom Anlandepunkt in Lubmin durch das Gewässer verlegt. Daran beteiligt waren rund 1.000 Spezialisten, die auf rund 110 Schiffe verteilt waren und von dort aus die Arbeiten durchführten. Um die Verlegung in den unterseeischen Rohrgräben möglich zu machen, mussten insgesamt annähernd 2,2 Millionen Kubikmeter Grundmaterial ausgehoben werden. Dieses Material, bestehend aus Sand und Kies, wurde an einer speziellen Klappstelle zwischengelagert und nachdem die Rohre verlegt waren, wieder in die Gräben verfüllt. Bisher seien drei Viertel des ersten Rohrstranges verlegt worden, teilte Nord Stream mit. Das entspricht einer Länge von rund 900 Kilometern. Im Moment sind zwei Schiffe mit Verlegearbeiten in finnischen und schwedischen Hoheitsgewässern beschäftigt.


Erste Drucktests im Mai



Sobald die Arbeiten an dem ersten Strang der Erdgaspipeline durch die Ostsee beendet sind, sollen im Mai die ersten Drucktests beginnen. Laut Nowack seien verschiedene Tests geplant, bei welchen chemikalienfreies Wasser durch die Leitung geführt wird, diese anschließend trocknen soll und daraufhin ein Drucktest mit Stickstoff angeschlossen wird. Der zweite Strang der Pipeline soll nach bisherigen Planungen 2012 in Betrieb gehen. Die Arbeiten dafür sollen im Oktober beginnen. Nord Stream Planungschef Jens Lange wies darauf hin, dass der Trassenverlauf durch die Pommersche Bucht auf Wunsch der polnischen Regierung leicht verändert wurde. Die Leitung werde durch tieferes Wasser als eigentlich geplant geführt. Dadurch haben auch Großtanker die Möglichkeit, die einen Tiefgang von bis zu 13,5 Metern aufweisen, das geplante Flüssiggasterminal im polnischen Hafen Swinemünde anzulaufen.

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