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Rückzahlungsanspruch für Gas kann verjähren

Gaskunden, die gegen Gaspreiserhöhungen des Versorgers in der Vergangenheit geklagt hatten, könnten sich ungeahnten Problemen gegenüber sehen. Das Oberlandesgericht Hamburg wollte eigentlich am 22. Dezember des vergangenen Jahres ein Urteil bezüglich einer Klage gegen die Preisanpassungsklauseln des Gasversorgers E.on Hanse entscheiden. Doch der Gasanbieter gab ein neues Gutachten in Auftrag und der Termin wurde auf das neue Jahr verschoben.

Verfahren zieht sich weiter in die Länge

Das Urteil könnte nun erst in einigen Monaten gesprochen werden. Kämpfen Verbraucher jedoch bereits seit einigen Jahren gegen die Gaspreiserhöhungen der E.on Hanse, könnten diese eine Niederlage erleben. Denn die Verjährungsfrist beträgt lediglich drei Jahre. Das bedeutet, dass Gaskunden in diesem Jahr nur noch Ansprüche aus den Jahren 2008 bis 2010 geltend machen können. Die Rückforderungen für davor liegende Zeiträume, können demnach nicht mehr geltend gemacht werden. Einige Verbraucher verlieren dadurch die unter Vorbehalt 2007 geleisteten Zahlungen.

Die wenigsten reichen Klage ein

Günter Hörmann, Chef der Verbraucherzentrale Hamburg, rät den Kunden, die einen Anspruch für 2008 geltend machen wollen deshalb, beim Gericht einen Mahnbescheid zu erwirken oder Klage gegen den Gasversorger einzureichen. Allerdings ist er sich der Tatsache bewusst, dass die wenigsten Verbraucher diesen Schritt auch wirklich gehen werden. Denn der teure Prozess schreckt eine Vielzahl ab. Hörmann plädiert für ein möglichst schnelles Urteil in dem Prozess gegen E.on Hanse, um unter anderen die anderen Gaskunden zu stärken.

geschrieben am: 04.01.2011