Gazprom: EU handelt unfreundlich

11.4.2009 | Redaktion:

Alexander Medwedew, seines Zeichens Vizevorstandschef von Gazprom, hat in einem Gespräch über die „unfreundliche Haltung“ der Europäischen Union gegenüber Gazprom geklagt. Anscheinend liegt dem russischen Gasmonopolisten noch die vor kurzem unterzeichnete Vereinbarung der EU und der Ukraine schwer im Magen.

Kostenloser Gasvergleich!
oder
Größe auswählen
Verbrauch eingeben
Ihre Postleitzahl
Unsere Garantien:
  • Bonus auch bei Wechsel nach dem 1. Jahr
  • Garantierter bester Preis!
  • Unabhängig & Neutral!
  • Geprüft aufs Kleingedruckte!
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Kostenfreier Wechsel
TÜV Siegel Stromvergleich

In der Erklärung zwischen Kiew und Brüssel wird darauf abgezielt einen unabhängigen Gasnetz-Betreiber zu gründen, welcher ohne Hilfe Russlands Gas nach Europa leiten soll. Russland fühlt sich dadurch ausgenutzt und vom Transitland Ukraine betrogen. Medwedew sagte, dass die Ukraine seine Monopolstellung ausnutze und Russland und ganz Europa erpresse. Zudem stellte er fest: „Europa braucht Gas und kann es nur aus Russland bekommen.“ Damit wollte er erneut auf die sichere Gasversorgung Europas durch den Bau der Pipelines Nord Stream und South Stream hinweisen, welche ohne die Einbeziehung der Ukraine Gas nach Europa pumpen würde.
 
Medwedew warnte die beiden Staaten, indem er darauf hinwies, dass eine solche Vereinbarung ohne den wichtigsten Gaslieferanten einzubeziehen, einen erneuten Gaslieferstopp wie im Januar 2009 heraufbeschwören könnte.
§ Zitieren der News mit Verlinkung ausdrücklich gestattet!