Drewag eröffnet in Dresden neue Biogasanlage

6.12.2010 | Redaktion:

Am Freitag nahm der städtische Grundversorger Drewag aus Dresden eine neue Biogasanlage in Betrieb. Das neue Heizkraftwerk in Dresden Klotzsche eröffneten die Dresdner Bürgermeisterin Helma Orosz, der Drewag-Geschäftsführer Reiner Zieschank und Dr. Christof Regelmann. Die Anlage nutzt ein neues Nassvergärungsverfahren zur Biogaserzeugung. Genutzt werden dafür sowohl Maissilage als auch Rindergülle. Das mit den Substraten erzeugte Biogas kommt anschließend in einem Blockheizkraftwerk zum Einsatz.

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Drewag eröffnet in Dresden neue Biogasanlage

Klotzsche idealer Standort in Dresden



Dresden-Klotzsche eignet sich als Standort für eine neue Biogasanlage, denn die nördliche Lage am äußeren Stadtrand ist ideal für eine Anlage mit vollständiger Wärmenutzung. Die benötigten Rohstoffe für die Biogasanlage können ohne einen großen Aufwand zu der Anlage transportiert werden. Zudem kann das Fernwärmesystem Klotzsche die gesamte Wärme abnehmen. Die Biogasanlage ist in dem Industriepark Klotzsche entstanden und wurde auf das ehemalige Gelände eines 2009 abgerissenen Heizkraftwerkes gebaut. Somit können sowohl die Biogasanlage als auch das Heizkraftwerk Klotzsche in einem Verbund betrieben werden. In der Anlage wird ein einstufiges und kontinuierliches Nassvergärungsverfahren angewendet. Insgesamt sollen 834 Kilowatt erzeugt und anschließend in das Mittelspannungsnetz der Drewag eingespeist. Zusätzlich sollen 967 Kilowatt Abwärme hergestellt werden, die vollständig in das Fernwärmenetz der Drewag in Dresden Klotzsche werden und dann bis mehr als 200 Haushalts- und Industriekunden versorgen.


Sämtliche Emissionen auf Mindestmaß reduziert



Da die Biogasanlage in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung und den Gewerbestandorten liegt, wurden sowohl die Geräusch- als auch Geruchsemmissionen auf ein sogenanntes technisches Mindestmaß reduziert. Maßnahmen dazu sind die ständige Entlüftung der Güllevorlage über Biofilter, die dadurch in einem dauerhaften Unterdruck gehalten werden. Zudem wurde das Blockheizkraftwerk als eine massive Gebäudekonstruktion gebaut, die mit Schalldämpfern an den Außenwänden ausgestattet ist, wodurch die Schallemmisionen eingehalten werden können. Bereits im August dieses Jahres wurde die Biogasanlage fertig gestellt. Anfang Oktober erfolgte die Inbetriebnahme. Die Erreichung der vollen Kapazität ist für Anfang 2011 geplant, da zuvor die manuelle Fahrweise und der Probebetrieb getestet werden mussten. Läuft die Anlage unter voller Leistung sollen täglich bis zu 6.000 Kubikmeter Biogas hergestellt werden. Die Gesamtkosten der Biogasanlage belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro. Eine Besonderheit ist, dass die Anlage vollautomatisch und ohne eine ständige Besetzung arbeiten soll. Mit der Anlage sollen innerhalb eines Jahres bis zu 3.051 Tonnen pro Jahr eingespart werden.


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