2011 erste Gaslieferverträge für Nabucco?

28.11.2010 | Redaktion:

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters gab Christian Dolezal, Vertreter des Nabucco-Konsortiums, welches zukünftig für den Bau und den Betrieb der Pipeline verantwortlich ist, am Donnerstag an, dass frühestens Mitte 2011 mit den ersten Gaslieferverträgen gerechnet werden könne. Als wahrscheinlichster Kandidat wird derzeit Aserbaidschan gehandelt. Zurzeit führen alle Beteiligten Aktionäre intensive Verhandlungen, damit das neue Ziel eingehalten werden kann.

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2011 erste Gaslieferverträge für Nabucco?

Gaslieferungen aus dem Kaspischen Raum



Mit Hilfe der Nabucco-Pipeline soll Erdgas aus dem Kaspischen Raum nach Europa transportiert werden. Auf diese Weise will Europa die Gaslieferungen diversifizieren und die Abhängigkeit von den russischen Gaslieferungen verringern. Daran arbeiten derzeit alle Aktionäre des Nabucco-Konsortiums, zu welchen RWE (Deutschland), OMV (Österreich), MOL (Ungarn), Transgaz Rumänien), BEH (Bulgarien) und Botas (Türkei) gehören. Dolezal verweist darauf, dass es entscheidend ist, dass es im Kaspischen Raum ausreichend Erdgas gibt. Zudem zeigte er sich bezüglich der ersten geschlossenen Gaslieferverträge für 2011 sehr zuversichtlich.

Minimale Auslastung für den Anfang



Ausgehend von bisherigen Berichten planen sowohl RWE als auch OMV für die Inbetriebnahme der Pipeline eine geringe Auslastung. Die Rede ist von rund 10 Milliarden Kubikmeter Erdgas jährlich. Insgesamt soll die Durchleitungskapazität der Pipeline bei rund 31 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr liegen. Nabucco soll rund 3.300 Kilometer lang werden und rund 7,9 Milliarden Euro kosten. Im Grunde genommen ist die Pipeline eine Verlängerung der Baku-Tiflis-Erzurum Pipeline. Auch wenn für das nächste Jahr mit dem Abschluss der ersten Gaslieferverträge gerechnet wird, steht das Datum der Inbetriebnahme nach wie vor nicht fest.

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