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Förderung von Erdgas wirft in Gemeinde Fragen auf

Borkenwirthe – In der kleinen Gemeinde Borkenwirthe, Kreis Borken, sind schon seit längerem Erdgasbohrungen durch den Konzern Exxon Mobil geplant. Oliver Krischer, Bundestagsabgeordneter der Grünen, stellte sich nun erstmalig den Fragen der ansässigen Bürger.

Mehr als 40 interessierte Bewohner aus dem beschaulichen Borkenwirthe trafen sich am gestrigen Mittag. Sie wollten sich vom Grünen Sprecher für Energie und Ressourceneffizienz das Vorhaben erläutern lassen und die Hintergründe über die geplanten Bohrungen in Erfahrung bringen. Die Teilnehmer löcherten Krischer mit ihren Fragen. Der Abgeordnete versuchte sie beantworten. Dabei wurde jedoch deutlich, dass auch für Krischer die Informationen spärlich fließen.

Informationspolitik kritisiert

Der Grünen-Abgeordnete betonte: „Ich bin nach wie vor der Einzige im Bundestag, der sich für das Thema interessiert.“ Das Thema ist in Deutschland noch recht jung, obwohl die Gebiete längst unter den Unternehmen aufgeteilt worden seien. Krischer kritisierte die mangelnde Informationspolitik des Konzerns. So sind beispielsweise nur zwei der zwölf Ort bekannt, an denen Exxon Mobil Probebohrungen plant. Damit wolle man herausfinden, ob sich eine Förderung lohnt.

Manche Fragen blieben offen

Leider konnte der Abgeordnete nicht sagen ob das Fracking-Verfahren, bei dem Chemikalien eingesetzt werden, zur Anwendung kommt. Das würden die Probebohrungen erst ergeben. Die Anwohner fürchten eine Verschmutzung des Grundwassers. Krischer verwies auf die Untere Wasserbehörde.

Mit der Resonanz waren die Vertreter der Borkener Grünen und der UWG allerdings zufrieden. Sie hatten zu dieser Informationsveranstaltung geladen. Zudem wiesen sie darauf hin, dass am 23. November Vertreter der Exxon Mobil und der Genehmigungsbehörde Fragen beantworten.

geschrieben am: 21.11.2010