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E.ON verlangt 25.000 Euro Gasnachzahlung

Der deutsche Gasversorger E.ON Avacon verlangt von einer Rentnerin aus Jeinsen. Diese hatte über mehrere Jahre den Gaszählerstand selbstständig abgelesen und die Daten an den Energieversorger weiter gegeben. Dort wurden die Daten allerdings falsch in das System eingetragen, so dass die Frau anstatt von 585 Euro im Monat nur jeweils 71 Euro bezahlte. E.ON verlangt nun umgehend eine Nachzahlung in Höhe von 24.998,13 Euro.

Magret Nürge, eine Rentnerin aus Jeinsen, soll an ihren Gasversorger E.ON Avacon 24.998,13 Euro für Gas nach zahlen. Die Rentnerin hatte den Zählerstand immer selber abgelesen und die Werte an den Versorger übermittelt. Allerdings wurden die Gaszählerstände bei E.ON falsch in das System eingetragen. Anstatt der monatlichen Zahlungen von 585 Euro musste die Frau lediglich 71 Euro bezahlen. Nachdem der Fehler bemerkt wurde, verlangt der Gasversorger nun die fehlenden Gelder von der Rentnerin.

Rentnerin zahlt oder der Versorger kappt die Gasversorgung

Neben der Forderung, die ausstehenden Beträge umgehend zu begleichen, drohte E.ON Avacon damit, die Gasversorgung zu unterbrechen bzw. die Gasleitung zu kappen. Zudem ging der Versorger bereits vor Gericht. Aber sowohl die Anwältin der Frau als auch der Energieexperte Andreas Mühlenmeyer meinen, der Fehler liege allein bei E.ON und Frau Nürge treffe keinerlei Schuld. E.ON war vor Gericht gegangen, nachdem die Rentnerin Abbuchungen von ihrem Konto in einer Höhe von 21.000 Euro durch den Gaslieferanten zurückbuchen lies. Die E.ON-Sprecherin Carolin Westermann sagte zu den Vorwürfen, dass man sich so schnell wie möglich mit der Frau in Kontakt setzen werde. Zudem bedaure man den Verlauf der Geschehnisse.

geschrieben am: 01.11.2010