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Die Gaspreiszusammensetzung und wer daran verdient

Das Verbraucherportal Verivox hat anhand eines Verbraucherindex-Vergleiches für den Oktober dieses Jahres und des vergangenen Jahres einen allgemeinen Gaspreisanstieg um ein Prozent festgestellt. Derzeit liegt der durchschnittliche Kilowattstundenpreis bei 5,99 Cent. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresgasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden werden in diesem Jahr Kosten derzeit 1.199 Euro fällig. Im vergangenen Jahr lagen die Kosten bei 1.186 Euro. Da die Heizperiode vor der Tür steht und mehr als 70 Gasversorger bundesweit Gaspreiserhöhungen angekündigt haben, fragen sich immer mehr Verbraucher, wie sich die Gaskosten zusammensetzen und wer eigentlich davon profitiert.

Zusammensetzung des Gaspreises

Der Gaspreis kann in drei große Posten unterteilt werden, die den Gesamtpreis bestimmen. Die erste Kategorie sind die Kosten für die Beschaffung, den Vertrieb und die Marge. Diese machen die Hälfte des Gaspreises aus und entsprechen einem Durchschnittswert von rund 593 Euro. Vor allem in diesem Bereich machen sich die Gaspreisunterschiede bemerkbar. Den regionalen Grundversorgern stehen in diesem Sektor durchschnittlich rund 602 Euro zur Verfügung, während die kleineren Gasanbieter mit einem durchschnittlichen Wert von 372 Euro kalkulieren müssen. Der zweite Kostenbereich setzt sich aus den Netznutzungsgebühren zusammen, die für die Durchleitung des Gases erhoben werden. Denn das Gas wird anhand von Gasleitungen zu den Haushalten transportiert, die in der Regel einem Netzbetreiber gehören, an welche die Gebühren zu entrichten sind. Diese machen einen 25prozentigen Anteil an dem Gaspreis aus. Durchschnittlich werden dafür von den deutschen Gasversorgern rund 298 Euro verlangt.

Der Staat erhält ebenfalls seinen Anteil

Den dritten und mit rund 15 Prozent geringsten Anteil am Gaspreis erhält der Staat in Form von Konzessionsabgaben an die Kommunen, Gassteuern und der Mehrwertsteuer. Diese wird auf den Nettopreis aufgeschlagen. Durch diese Abgaben erhält der Staat von den Gasversorgern durchschnittlich 307 Euro. Um die Gaskosten für sich persönlich senken zu können, raten die Verbraucherschützer den Gaskunden den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter. Sie verweisen dabei auf die zunehmend unterschiedliche Gestaltung der Gaspreise. Durch einen Wechsel zu einem günstigeren Anbieter können Verbraucher im Durchschnitt 270 Euro pro Jahr sparen.

geschrieben am: 07.10.2010