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Pläne für klimaneutrale Erdgasverwendung

Am Donnerstag wurde das erste bilaterale Forschungsprojekt zwischen der Fraunhofer Gesellschaft und Qatar Science & Technology Park beschlossen. Vertreter beider Institutionen unterzeichneten einen Kooperationsvertrag zum Projekt ‚Solar Carbon Black‘ im Berliner Fraunhofer-Forum. Neben dem Wissensaustausch zwischen den beiden Forschungseinrichtungen steht die klimaneutrale Gewinnung von Wasserstoff aus Erdgas mit Hilfe von Solarenergie im Fokus der Kooperation. Die Finanzierung des Projektes übernehmen zu gleichen Teilen das Land Sachsen aus Mitteln der Europäischen Union sowie der Qatar Science & Technology Park.

Reaktor für Solarthermische Anwendungen

Bereits im Juni 2010 wurden die Vertragsdetails der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Qatar Science & Technology Park und der Fraunhofer Gesellschaft in Qatar vereinbart. Am Donnerstag wurde die Vereinbarung nun von Dr. Tidu Maini, Forschungs- und Entwicklungsberater der Scheicha, und Direktor des Qatar Science & Technology Park, sowie Professor Dr. Ulrich Buller, Vorstand Forschungsplanung der Fraunhofer-Gesellschaft, unterzeichnet. Als besonderer Ehrengast war ihre Hoheit Scheicha Mozah bint Nasser Al-Missned, Vorsitzende der Qatar Foundation mit Sitz in Doha, bei der Unterzeichnung anwesend. Sie betonte die Wichtigkeit der Partnerschaft zwischen Qatar und Deutschland. Die Zusammenarbeit sei sowohl eine Investition in die Zukunft als auch in die Menschen. Grundlage der Kooperation ist die Entwicklung eines Reaktors für solarthermische Anwendungen. Insbesondere soll es sich um einen Solarreaktor handeln, der die Sonnenenergie für die direkte Aufspaltung von Methangas in Wasserstoff sowie in Kohlenstoffpartikel nutzt. Zusammengefasst wollen die beiden Forschungsinstitute eine Reduzierung der CO2-Emmission erreichen, indem Wasserstoff aus dem Erdgas Methan mit Hilfe der solarthermischen Herstellung gewonnen wird.

Vorteile der neuen Technik

Einer der größten Vorteile dieser Technik ist die Reduzierung der CO2-Emmissionen. Das hat zur Folge, dass weniger Kohlenstoffdioxid umgewandelt, transportiert und gelagert werden muss. Auf diese Weise lassen sich erhebliche Folgekosten einsparen. Zudem werden weder toxische noch umweltschädliche Gase freigesetzt. Des Weiteren können die erzeugten Kohlenstoffpartikel in der Herstellung von beispielsweise Gummireifen oder auch Fließbändern verwendet werden. Beide Seiten wollen von dem Wissen des Partners lernen. Qatar eigne sich besonders gut als Forschungspartner, da sich das Land unter der Führung der Scheicha entschlossen hat, die zahlreichen Erdgas- und Ölquellen zu nutzen, um die Forschung über die Herstellung von umweltschonenden Produkten aus diesen Rohstoffen voran zu treiben. Zudem solle bei der Umwandlung von Erdgas in Wasserstoff und Kohlenstoffpartikel auf den hohen Mehrwert gesetzt werden.

geschrieben am: 01.10.2010