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Grünes Gas aus Tuningen

In Tuningen wurde zu Wochenbeginn eine neue Powerfarm-Biomethanfabrik vorgestellt. Diese erzeugt grünes Biomtehan, welches wie herkömmliches Erdgas in das Gasnetz der Stadtwerke Villingen-Schwenningen eingespeist wird. Jährlich sollen bis zu 2,1 Millionen Kubikmeter des grünen Gases erzeugt werden. Somit wird das Gas bundesweit verfügbar. Die ebenfalls in Tuningen ansässige Deponie spielt bei der Erzeugung des Biomethans eine wichtige Rolle. Grundstoff des grünen Gases sind die Abfallgase der Deponie, die sowohl klimaneutral als auch CO2-neutral umgewandelt werden.

Rein stofflich kein Unterschied zu konventionellem Gas

Powerfarm-Geschäftsführer Rainer Gottschalk und Frank Jarmer vom Vertriebspartner EGT (Energievertrieb Triberg) machen deutlich, dass auf rein stofflicher Ebene kein Unterschied zwischen dem grünen Gas Biomethan und dem konventionellen Erdgas besteht. Das Biomethan wird lediglich klimaneutral sowie CO2-neutral erzeugt und dann in das Gasnetz der Stadtwerke Villingen-Schwenningen eingespeist. Das Gas sei ein Zukunftsträger, da es die Anforderungen der Bundesregierung an eine nachhaltige Energieversorgung erfülle. Neben dem Deponiegas der angrenzenden Deponieanlage werde zudem Biomasse verwendet, die ebenfalls ausschließlich aus der heimischen Produktion stamme und somit zu 100 Prozent verfügbar und regenerativ sei. Da die Bundesregierung bis zum Jahr 2020 die Produktion von ökologischem Bio-Erdgas auf sechs Milliarden Kubikmeter jährlich erweitern will, stellt Gottschalk eine Erweiterung des Standorts um zwei weitere Anlagen in Aussicht.

geschrieben am: 29.09.2010