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Kanadische Gassuche in Thüringen

In dem deutschen Bundesland Thüringen will ein kanadisches Gasunternehmen bald die Förderung nach Schiefergas beginnen. Der kanadische Energiekonzern BNK Petroleum hat sich das Vorrecht gesichert, Schiefergas in Thüringen gesichert. Bislang fehlt dem Unternehmen jedoch die notwendige Fördergenehmigung. Mit diesem Vorhaben streben die Kanadier den Amerikanern nach, die in den USA bereits großräumig Schiefergas, eines der sogenannten alternativen Gase, fördern.

Probebohrungen können beginnen

Auch wenn dem kanadischen Energiekonzern BNK Petroleum bislang die Genehmigung zur Förderung von Schiefergas in Thüringen fehlt, kann das Unternehmen doch einen Erfolg aufweisen. BNK Petroleum konnte sich die Rechte für zwei Voruntersuchungen sichern, durch welche festgestellt werden soll, ob ausreichend Schiefergas vorhanden ist. Im Detail geht es um zwei Vorkommen, die sich im Eichsfeld, Teilen des Landkreises Nordhausen, im Weimarer Land und im Kreis Sömmerda befinden. Zudem sicherte sich das kanadische Unternehmen weitere Genehmigungen für Voruntersuchungen in Nordrhein Westfalen, Niedersachen und Sachsen-Anhalt. Dies bestätigte der Sprecher des Umweltministeriums, Andreas Maruschke.

Weitere Konzerne drängen bei der Suche nach Schiefergas nach Deutschland

Neben BNK Petroleum hat sich auch bereits der Energiekonzern EXXON Mobil Rechte über Voruntersuchungen gesichert. Allerdings betonte Maruschke, dass es sich lediglich um Voruntersuchungen handele, bei denen bestätigt werden soll, ob Schiefergas vorhanden ist und falls, ob die Mengen ausreichen. Für die eigentlichen Fördergenehmigungen seien weitere Prüfverfahren und Genehmigungen erforderlich, die bislang jedoch nicht in die Wege geleitet wurden. Auf diese Weise sichere man sich gegen vorschnelle Aktionen. Denn nach wie vor sind die Folgen für die Umwelt nicht ausreichend erforscht, so dass nicht gesagt werden kann, welche genauen Folgen Bohrungen nach Schiefergas für das Umweltsystem haben werden.

geschrieben am: 20.09.201