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Neues Gas- und Dampfkraftwerk in Hürth

Im Rhein-Erft-Kreis soll ein zweites Gas- und Dampfkraftwerk entstehen. Der Vertrag zwischen Siemens und dem norwegischen Gasversorger Statkraft wurde bereits abgeschlossen. In dem Vertrag werden neben den Lieferungen, Langzeitwartungsarbeiten auch der Bau sowie der Service geregelt. Die genauen Investitionen sind allerdings noch offen. Der nächste Schritt ist die Erteilung der verschiedenen Genehmigungen, zu welchen die Verfahren noch laufen.

Baugenehmigung wird für Mitte 2011 erwartet

Den ersten Grundstein für den Bau des neuen Gas- und Dampfkraftwerkes haben die beiden beteiligten Unternehmen, Siemens und der norwegische Energiekonzern Statkraft, bereits getan. Der Vertrag für den Bau ist unterschrieben. Die Anlage soll in Hürth auf dem Knapsacker Hügel mit einer Leistung von 430 Megawatt entstehen. Zwar sei die finale Bauentscheidung noch nicht gefallen, allerdings stelle die vertragliche Vereinbarung einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung dar, meint Statkraft-Vorstandsmitglied Asbjørn Grundt. In dem Vertrag sind zudem bereits Regelungen getroffen, wie die Lieferungen, langfristigen Wartungsarbeiten, der Bau sowie der Service ablaufen sollen. Die endgültige Erteilung der Baugenehmigung erwarten die Unternehmen bis Mitte 2010.

Ein Schritt nach dem anderen

Das norwegische Unternehmen Statkraft betreibt bereits seit 2007 ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk im Chemiepark. Dieses weist eine Leitung von 800 Megawatt auf. Das Ziel des Energiekonzerns besteht darin, die Kraftwerkskapazität auszubauen. Wie Lothar Balling, Manager bei Siemens Energy, mitteilt, freue man sich auf die Zusammenarbeit und darauf, Statkraft bei dem Wachstum zu helfen. Interessant sei die Zusammenarbeit vor allem deswegen, weil es um umweltfreundliche Energie geht, in welcher die Zukunft liegt. Die im Gaskraftwerk Knapsack zum Einsatz kommende Gasturbinentechnologie weise laut Balling einen Wirkungsgrad von mehr als 59 Prozent auf. Das Genehmigungsverfahren für den Erdgasanschluss soll im September dieses Jahres beginnen. Das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk soll, ausgehend von den bestehenden Plänen, über eine 13 Kilometer lange Gasleitung an die Hochdruckleitung Stolberg-Porz der EON Gastransport angeschlossen werden.

geschrieben am: 14.09.2010