Krankenhaus erhält Biogas

28.8.2010 | Redaktion:

In Ganderkesee steht das Krankenhaus, dass schon bald 4,5 Millionen kWh Wärme mit Biogas bekommt. Die Biogasanlage Welsetal GmbH & Co. KG ist Basis dieser Revolution. Für den Betreiber der Biogasanlagen, Arnd Schwarting, ist dies der erste Schritt zur Realisierung einer Ringleitung für Biogas um Ganderkesee, was eine Gemeinde in Niedersachsen ist. Und auch der Geschäftsführer des Krankenhauses, Thomas Breidenbach, spricht sich positiv über diese Erneuerung aus. Er nennt es sogar ein bundesweites Pilotprojekt.

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Geschäftsführer erwartet hohe Ersparnisse



Dem Betreiber der Biogasanlagen ist besonders wichtig, dass die Erzeugte Energie auch effizient genutzt wird. Denn als mit dem Gas bis jetzt vorzüglich Strom produziert wurde, ging viel verloren, da der Bedarf nicht so hoch war, wie die Erzeugnis. Mit Makroturbinen soll jetzt aber nicht nur Strom sondern auch Wärme produziert werden. Das Krankenhaus beheizt dann vor allem das 3500 Quadratmeter große Gesundheitszentrum, welches aus Praxen und eine Kinderkrippe besteht, mit Wärme. Bei einer so großen Fläche wird auch die Entsprechende Energie benötigt, so der Krankenhausleiter Breidenbach. Er erwartet eine Ersparnis von 30 bis 40 Prozent. Bis es soweit ist, muss die 5,2 Kilometer lange Gasleitung allerdings erst noch in den Keller des Krankenhauses gelegt werden. Der Vertrag, der die Versorgung mit Biogas zusichert, wurde allerdings schon am Donnerstag unterschrieben.

Weitere Biogasprojekt geplant



Schwarting will auch in Zukunft auf die Verteilung seines Biogases setzen und ist sogar am Überlegen, ob er dafür seine eigene Genossenschaft gründet. Zurzeit laufen Gespräche mit der Gemeinde, ob auch das Schulsystem in bald auf Biogas setzen kann. Und auch nach Delmenhorst soll das Gas ab Mitte 2011 strömen. Außerdem ist die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken geplant und Schwarting hofft auch auf weitere Abnehmer. Dieser würde sich allerdings freuen, wenn die Wertschöpfung in der Region bleibt.

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