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Stadtwerke Münster Niederlage im Gasstreit

Die Stadtwerke Münster haben in dem Gasstreit mit einem Vertragssonderkunden eine Niederlage vor Gericht eingesteckt. Der Gaskunde war vor Gericht gegangen und hatte gegen die Preiserhöhungen geklagt. Das Landgericht Dortmund hat am Donnerstag in seinem Urteil gegen die Stadtwerke Münster entschieden und die Preiserhöhungen für unwirksam erklärt.

Stadtwerke sollen zu viel gezahltes Geld zurück erstatten

Der Gaskunde Gerhard Stansch hatte gegen die Stadtwerke Münster wegen Gaspreiserhöhungen in dem Zeitraum von 2004 bis 2009 geklagt. Die Klage war vom Amtsgericht Münster an das Landgericht Dortmund verwiesen worden. Dort bekam der 65 jährige Frührentner am Donnerstag zunächst einmal Recht. Wie sein Anwalt Philipp Hagemann mitteilte, habe der Mann seine Gasrechnungen zunächst unter Vorbehalt bezahlt und sei dann vor Gericht gegangen.

Stadtwerke gehen in die nächste Instanz

Die Sprecherin der Stadtwerke Münster Petra Willing kündigte am Donnerstag kurz nach der Urteilsverkündung an, dass die Stadtwerke in Revision gehen werden. Das Unternehmen werde das Urteil in der nächsten Instanz überprüfen lassen. Ausgehend von Unternehmensaussagen sei dies das erste Verfahren gegen die Stadtwerke Münster bezüglich der Gaspreiserhöhungen. Allerdings rechnet der Gasversorger damit, dass sich andere Gaskunden ebenfalls die Möglichkeit offenhalten, Widerspruch gegen die Gaspreiserhöhungen offen zu lassen. Einige Gaskunden hätten die Zahlungen an die Stadtwerke bereits deutlich gekürzt.

geschrieben am: 21.08.2010