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EnBW versucht Gaskunden einzuschüchtern

Derzeit stark in der Kritik steht der Gasversorger EnBW. Das Unternehmen versuche, nach Angaben der Verbraucherzentrale Baden Württemberg, die Gaskunden, die sich gegen die Preissteigerungen zur Wehr setzen, einzuschüchtern. In den vergangenen Tagen wurden an diese Kunden Schreiben geschickt, in welchen behauptet wird, es läge ein abschließendes Urteil zur Billigung der Gaspreiserhöhungen vor. Es handele sich dabei jedoch um Einschüchterungsversuche.

Verbraucherzentrale Baden Württemberg übt starke Kritik an EnBW

Dr. Eckhard Benner von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg betont, bei den Schreiben von EnBW handele es sich lediglich um Einschüchterungsversuche. Das Unternehmen verweist in den Schreiben an die Gaskunden darauf, dass das Landgericht in Stuttgart beschlossen habe, die Gaspreiserhöhungen des Versorgers seien zu billigen. Doch dies stimme nicht. Das Landgericht habe lediglich festgestellt, dass das Amtsgericht, welches bereits über die Sachlage entschieden hatte, keinen Rechtsfehler begangen habe. Allerdings betont Benner, dass dadurch die Billigkeit der Gaspreiserhöhungen keineswegs bestätigt wurde.

EnBW bisher keine Belege für Rechtmäßigkeit der Erhöhungen

Bislang habe die EnBW nicht belegen können, dass die Gaspreiserhöhungen rechtmäßig gewesen seien. Daran ändert auch das Urteil des Landgerichts Stuttgart nichts. Stattdessen verweist Benner auf das Urteil des Bundesgerichtshofes aus dem März dieses Jahres. Das habe festgestellt, dass die zugrunde liegenden Preisanpassungsmechanismen, er nennt in diesem Zusammenhang die Ölpreisklauseln, nicht geeignet seien, einen marktorientierten Gaspreis hervorzubringen.

geschrieben am: 11.08.2010