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Wenig Bewegung beim Gaspreis

Wie der Gazprom-Vizechef Alexander Medwedjew am Montagmorgen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mitteilte, erwartet der russische Gasmonopolist Gazprom in der nächsten Zeit einen stabilen Gaspreis, der nur minimal von dem heutigen Wert abweicht. Als Grund für die fehlende Bewegung in diesem Bereich führte er die bestehende Ölpreisbindung an.

Uneinigkeit bezüglich der Ursachen für Preisverfall und Umsatzeinbrüchen

Im vergangenen Jahr wurden auf dem Gasmarkt ein enormer Preisverfall sowie Umsatzeinbrüche verzeichnet. Darüber sind sich alle Beteiligten einig. Uneinigkeit besteht indes darüber, wo die Ursachen für die Entwicklungen zu suchen sind. Während Medwedjew auf die Wirtschaftskrise verweist und behauptet, sowohl der Preisverfall als auch die Umsatzeinbrüche seien keine Indikatoren für gravierende Veränderungen auf dem Gasmarkt, sehen dies viele Branchenkenner jedoch anders. Sie verweisen auf Überkapazitäten auf dem Gasmarkt.

Ursachen für die Überkapazitäten

Gazprom gerät immer stärker unter Druck. Denn die USA beutet immer mehr Gasvorkommen aus, so dass diese einen Teil der Überkapazität erwirtschaften. Denn durch moderne Fördertechniken kann die Fördermenge erhöht werden und mehr Flüssiggas auf den europäischen Gasmarkt dringen. Dies bedeutet eine gesteigerte Konkurrenz für den russischen Gasversorger, der bislang rund ein Drittel der europäischen Gasversorgung gewährleistet. Um dem Druck standhalten zu können, musste Gazprom bereits seine Langfristverträge mit der Bindung an den Ölpreis lockern.

geschrieben am: 02.08.2010