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Gasexplosion in St. Pölten fast aufgeklärt

Knapp zwei Monate nachdem in St. Pölten eine Gasexplosion fünf Menschen in den Tod riss, sind die Ermittlungen fast abgeschlossen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft konzentrieren sich die Ermittlungen auf drei offene Fragen. Es gehe um mögliche Fehler bei der Leitungsverlegung, in Bezug auf die Überwachungspflichten sowie bezüglich des Verhaltens nach dem Bekanntwerden des Stromausfalls vor der Explosion.

Letzte Zeugen werden vernommen

Zum Ende der Ermittlungen werden die letzten Zeugen vernommen. Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft konzentriert sich dabei auf mögliche Fehler, die gemacht wurden. Ermittelt wurde zum einen gegen das Unternehmen, welches für die Verlegung der Strom und Gasleitungen in St. Pölten verantwortlich war sowie gegen den örtlichen Energieversorger bezüglich möglicher Fehler bei den Überwachungspflichten. Zum anderen werden derzeit die letzten Befragungen der Mitarbeiter der EVN durchgeführt. Dabei steht die Frage im Raum, ob nach dem Stromausfall, der sich an dem Abend vor der verheerenden Gasexplosion ereignete, die richtigen Maßnahmen ergriffen wurden.

Verdacht, dass Gas über Kanalisation ins Haus gelangt

Lange Zeit war nicht klar, wie das Gas in das Haus gelangen konnte. Mittlerweile erhärtet sich jedoch der Verdacht, das Gas sei über die Kanalisation in das Haus eingedrungen. Welches technische Gerät dann die Gasexplosion hervorgerufen hat, konnte bislang jedoch nicht ermittelt werden. Wie die Brandermittler mitteilen, wird sich dies auch nicht mehr ermitteln lassen, da das Haus und das Inventar zu stark zerstört seien. Ob und gegen wen Klage erhoben wird, steht bislang noch nicht fest. Staatsanwalt Karl Fischer erwartet die Untersuchungsergebnisse bis Ende August. Erst anhand der Ergebnisse kann er Anklage erheben. Mitte August sollen dann, nach Angaben der EVN, die Arbeiten der Leitungsverlegung abgeschlossen sein. Das Unternehmen hat infolge des Unglückes in dem betroffenen Gebiet in St. Pölten neue Strom- und Gasleitungen verlegt.

geschrieben am: 30.07.2010