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Ostsee-Pipeline nun im Greifswalder Bodden

Nach nur drei Monaten Bauzeit hat die Ostsee-Pipeline das deutsche Festland erreicht. Der erste vorgefertigte Strang wurde am Samstag an den Strand von Lubmin am Greifswalder Bodden gezogen. Dafür wird eine Hochleistungswinde verwendet, die sich auf dem Verlegeschiff „Castoro 10“ befindet.

Eine deutsch-russische Gemeinschaftsarbeit

Am Montag teilte das Betreiberkonsortium der deutsch-russischen Ostsee-Pipeline, dass die Arbeiten planmäßig voranschreiten. Vor ungefähr einer Woche ging das Verlegeschiff „Castoro 10“, welches aus Italien stammt, vor der deutschen Küste an Land. An Bord werden die zu verlegenden Rohrstränge vorgefertigt. Anschließend werden die jeweiligen Stücke mit Schwimmkörpern versehen und zu Wasser gelassen. Da die Stränge in der Ostsee aufgrund der geringeren Wassertiefe in Gräben versenkt werden, müssen die einzelnen Stränge durch einen vorgefertigten Spundwandgraben an Land gezogen.

Bau ist voll im Zeitplan

Zurzeit bewegt sich das Schiff in Richtung des zentralen Greifswalder Boddens, teilte der Sprecher des Betreiber-Konsortiums der Nord-Stream, Steffen Ebert, am Montag mit. Als nächstes steht die Pipelineversenkung an. Von dem benötigten Ostseegraben sind bereits 7,3 der insgesamt 23 Kilometer ausgehoben. Mitte Juli soll die Anlandung des zweiten Pipeline-Stranges erfolgen. Auch in den Seegebieten vor Schweden und Finnland gehen die Arbeiten planmäßig voran. Ungefähr 190 der 1220 Kilometer langen Trasse ist schon verlegt. Die Fertigstellung ist für 2012 geplant. Die Pipeline soll dann circa 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Sibirien nach Lubmin transportieren.

geschrieben am: 06.07.2010