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Erdgasförderung in der Nordsee eingeschränkt

In der Nordsee kommt es erneut zu dem Austritt von Erdgas aus einer Bohrplattform. Norwegen setzt die Förderung in seinem größten Erdgasvorkommen aus und beginnt mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen. Die Ursache für das Leck ist bislang ungeklärt. In London steigt der Gaspreis weiter an.

Verschärfte Sicherheitsmaßnehmen greifen

Wie der norwegische Ölkonzern Statoil mitteilte, ruhen auf drei Bohrinseln des Unternehmens in der Nordsee die Arbeiten vollständig. Zwei weitere Plattformen können nur eingeschränkt arbeiten. Grund für die Maßnahmen ist ein Erdgasleck, für welches die Ursache bisher allerdings nicht gefunden werden konnte. Wann das Unternehmen die Förderung wieder aufnehmen kann, ist bisher unklar. Das betroffene Erdgasfeld, das "Troll"-Feld, gilt als ein wichtiger Gaslieferant für Europa und ist das größte norwegische Gasfeld in der Nordsee. Der Einbruch der Förderung wirkt sich auch auf den Gaspreis in London aus. Der Spot-Preis für Gas kletterte zwischenzeitlich auf über 12 Prozent.

Probleme seit Mai

Schon im Mai stand der norwegische Konzern Statoil vor einem derartigen Problem. Bei einer der Bohrplattformen in der Nordsee schwankte immer wieder der Druck. Dies ist ein Problem, da schwankende Druckabfülle und –zunahmen zu Lecks in den Gas- und Ölleitungen führen können. Explosionen wären eine mögliche Folge, wie das Unglück der „Deep Water Horizon“ im Golf von Mexiko gezeigt hat. Statoil-Sprecher Gisle Johanson sagte dazu, dass der Druck zwar immer noch instabil sei, die Lage sich jedoch nicht verschlechtert habe. Statoil schätzt das Risiko der betroffenen Plattform Gullfaks C als sehr gering ein. Die Mitarbeiter, 89 an der Zahl, wurden nach dem Ausfall eines zweiten Sicherheitsventils am Donnerstag in Sicherheit gebracht.

geschrieben am: 30.06.2010