Zukunft der Ele bisher unklar

28.6.2010 | Redaktion:

In Bottrop soll bald die Entscheidung fallen, wie es mit dem Gasversorger Ele weitergehen soll. Zum einen läuft der Konzessionsvertrag mit der Ele Ende 2014 aus und zum anderen endet die vereinbarte Beteiligung der Stadt Bottrop an der Ele bereits Mitte 2013. Die weitere Vorgehensweise in dieser Sache kann demnach durchaus als ein komplexes Thema bezeichnet werden, wie Dirk Nordwig, Leiter des Rechtsamtes der Stadtverwaltung, deutlich macht.

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Zukunft der Ele bisher unklar

Am 06. Juli Ratssitzung zu diesem Thema



Auf Antrag der Grünen wird sich der Rat der Stadt am 06. Juli mit der weiteren Zukunft der Ele in Bottrop auseinandersetzen. Dirk Nordwig hat bereits eine Stellungnahme für die Ratssitzung vorbereitet. Er beschäftigt sich seit 12 Jahren mit der Ele. Er war bereits in die Gründung der Ele sowie an dem damaligen Übergang der Konzessionsverträge von RWE an die Ele involviert. An der Ele sind mit 79 Prozent RWE und die Städte Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck zu je sieben Prozent beteiligt.

Mehrere Möglichkeiten stehen zur Auswahl



Wie die weitere Zukunft der Ele in Bottrop aussieht, kann bisher nicht abgeschätzt werden. Denn der Stadt stehen verschiedene Möglichkeiten offen. Unter anderem ist die Initiierung eigener Stadtwerke, mit anderen Städten oder auch allein, denkbar. Des Weiteren könnten die Konzessionsverträge mit der Ele verlängert werden. Aber auch andere Versorger könnten durch die neuen Konzessionsverträge gebunden werden. Nordwig verweist aber gleich auf einen möglichen Denkfehler. Denn wer die Konzessionsverträge für sich gewinnen kann, hat zwar das Netz, aber trotzdem noch nicht die Kunden. Allerdings wolle man erst das in Auftrag gestellte Gutachten der Stadt Gelsenkirchen abwarten. Diese prüfe alle Optionen. Zwar sei die Stadt mehr als doppelt so groß, allerdings könne das Gutachten grundlegende Richtlinien offenbaren, die für Bottrop ebenfalls interessant sein könnten. Die Grünen, die die Stadtratssitzung gefordert haben, zielen vor allem auf eine stärkere Einbindung sozialer, ökonomischer und ökologischer Gesichtspunkte in den Konzessionsvertrag sowie auf die stärkere Nutzung regenerativer Energien.

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