China zu größeren Erdgasimporten gezwungen

15.6.2010 | Redaktion:

Da die Chinesen immer mehr Gas verbrauchen, ist die Regierung gezwungen, immer größere Mengen an Erdgas zu importieren. Eine mögliche Folge wäre, dass die Regierung stärker in neue Projekte zur Förderung der Energieeffizienz investieren, teilte die chinesische Zeitung Beijing Daily mit.

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China zu größeren Erdgasimporten gezwungen

Chinesische Erdgasimporte um 200 Prozent gestiegen



In den ersten vier Monaten des Jahres 2010 stiegen die chinesischen Erdgasimporte im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 206 Prozent an. Importiert wurden in diesem Zeitraum insgesamt 4,51 Milliarden Kubikmeter Gas. Insgesamt machen schon jetzt die Importe 12,8 Prozent des in China verbrauchten Gases aus, dies bedeutet einen Anstieg um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Neben dem Import ist allerdings auch die Eigenproduktion gestiegen. Diese betrug in den ersten vier Monaten des Jahres 31,89 Milliarden Kubikmeter, was wiederum eine Steigerung um 13,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Diese Details teilte die Zeitung Beijing Daily am Freitag mit.


Für Hauptsaison Engpässe erwartet



Nach einem Bericht des Wallstreet Journals wird für die Hauptsaison des chinesischen Gasverbrauches ein Engpass erwartet. Dann werden in Nordchina täglich an die 8 Millionen Kubikmeter Gas fehlen, in Südchina wird mit fehlenden Gasmengen um die 6 Millionen Kubikmeter gerechnet. “Die erhöhte Abhängigkeit von ausländischem Erdgas wird dazu führen, dass China in seine Energieeffizienz investiert.”, erklärte die chinesische Petrochemievereinigung. Im Moment produziert China lediglich 4 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung, trägt aber einen Anteil von 31 Prozent am weltweiten Kohleverbrauch und einen Anteil von 8 Prozent an der weltweiten Ölverbrennung. Lin Boqiang, Direktor des Zentrums für Chinesische Energiewirtschaftsforschung der Xiamen Universität, machte deutlich, dass das rasche Wachstum der Erdgasimporte hauptsächlich auf die chinesisch-burmesischen Öl- und Gaspipelines zurückzuführen sei. Burma gehört zu den größten Erdgasimporteuren für China. Allerdings unterschrieb China auch Gaslieferverträge mit Russland, Kasachstan und Turkmenistan.

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