Ursache für Gasexplosion war Leitungsleck

7.6.2010 | Redaktion:

Die Explosion, die am vergangenen Donnerstag eine ganze Familie mit 5 Personen das Leben kostete, hätte verhindert werden können. Staatsanwalt Karl Fischer erhebt schwere Vorwürfe gegen den Betreiber der Gasleitung EVN und beginnt mit den Ermittlungen.

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Ursache für Gasexplosion war Leitungsleck

Gasleck hatte Größe von 10 Zentimetern



Im Nachhinein ist die Ursache für die Gasexplosion im niederösterreichischen St. Pölten klar. Die Zubringerleitung für das Gas hatte ein Leck von 10 Zentimetern, aus welchem das Gas ungehindert austrat. Denn obwohl ein starker Druckabfall zu verzeichnen war, reagierte der Betreiber der Leitung EVN nicht. Stattdessen verweist ein Sprecher des Unternehmens darauf, dass die Arbeit in und an einem Versorgungsnetz sehr komplex sei und nicht so einfach funktioniere, wie man es sich vorstelle.

Die Schuldfrage ist ungeklärt



Auch wenn die Unglücksursache bereits geklärt ist, gestaltet sich die Suche nach dem Schuldigen schwierig. Staatsanwalt Fischer hat bereits Ermittlungen gegen EVN eingeleitet, doch das Unternehmen verweist auf die Firma, die die Leitung vor ungefähr 20 Jahren gelegt hat. Laut Fischer müsse nun auch geprüft werden, inwieweit das Unternehmen, das die Strom- und Gasleitungen verlegt hat, haftbar gemacht werden kann.
Denn das Gasleck entstand durch eine Hochspannungsleitung für Strom. In einer unterirdischen Hochspannungsleitung, durch welche 20.000 Volt laufen, fand ein Kurzschluss statt. Da die Stromleitung zu dicht an der Gasleitung verlegt war, konnte der Kurzschluss die Gasleitung in einer Länge von 10 Zentimetern nahezu aufschweißen. Allerdings hätte bereits der Kurzschluss von der Zentrale von EVN bemerkt werden müssen. Spätestens der Druckabfall, der durch das ausströmende Gas entstand, hätte zu einer Reaktion führen müssen.

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