EU: Mehr Sicherheit bei der Gasversorgung

20.3.2010 | Redaktion:

Eine geplante EU-Verordnung soll die Gasversorgung in der Europäischen Union sicherer machen. Der Entwurf ging am Donnerstag im Europaparlament durch den Industrie- und Energieausschuss, der Ausschussvorsitzende Herbert Reul von der CDU sagte: "Wenn es Lieferunterbrechungen gibt, soll nicht gleich das Chaos ausbrechen" und auch, dass ein solcher Notplan die EU weniger politisch erpressbar macht.

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EU: Mehr Sicherheit bei der Gasversorgung

Notfall-Plan für Unterbrechung der Gas-Importe

Falls es zu Lieferunterbrechungen kommen sollte, wird ein Notfall-Plan greifen. Dieser sieht vor, dass bei einem 10-prozentigem Rückgang der Gaslieferungen automatisch Hilfsmaßnahmen an den Star gebracht werden. Europäische Solidarität lautet das Stichwort! Die Ziffer der zehn Porzent müsse aber noch angepasst werden, so die Meinung des Ausschusses. Reul erklärte: "Wenn Bulgarien oder Finnland der Importhahn zu 100 Prozent zugedreht wird, sind das EU-weit wahrscheinlich jeweils weniger als zehn Prozent". Im Mai stimmt das Plenum über diese Verordnung ab. Einige Punkte sind noch umstritten: Darf die EU-Kommission auf die nationalen Gasreserven der Länder zugreifen?

Paradebeispiel für Lieferausfälle

Es kam in der Vergangenheit immer häufiger zu Lieferstopps. Beispielsweise im Winter von 2008 auf 2009, als der russische Gasmonopolist Gazprom das Transitland Ukraine nicht mehr belieferte und es deshalb zu Ausfällen und Gasengpässen in ganz Europa gekommen ist. Seit diesem Vorfall sucht Europa nach Möglichkeiten um sich bei der Belieferung mit Gas unabhängiger von Russland zeigen zu können.

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