Gaspreis: Aufhebung der Ölpreisbindung durch E.ON

20.2.2010 | Redaktion:

Deutschlands größter deutscher Ferngasgesellschafter E.ON Ruhrgas konnte sich nach monatelangen Verhandlungen mit dem russischen Gasexporteuer Gazprom auf flexiblere Gaslieferverträge einigen. Sie sind nun teilweise aufgeweicht und Teilmengen werden nicht mehr an den Ölpreis gekoppelt, sondern an den Spotpreis für Gas. Dies teile ein E.ON-Sprecher gestern unter Berufung auf Aussagen von Ruhrgaschef Bernhard Reutersberg im "Handelsblatt" und der "Financial Times Deutschland" mit. Seit Jahrzehnten ist der Gaspreis in den Lieferverträgen an den Ölpreis gekoppelt und richtet sich in der Regel mit einem Zeitverzug von sechs Monaten nach ihm.

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Gaspreis: Aufhebung der Ölpreisbindung durch E.ON

E.ON Ruhrgas zahlt Gaspreis jetzt nach Spotpreis

In den Verhandlungen um die Aufweichung der Gaslieferverträge ging es Ruhrgas auch um die Abnahme der Gasmengen, zu denen sich das Unternehmen verpflichtet hatte. Aufgrund der gesunkenen Nachfrage werden die Mengen nicht benötigt. "Weil wir im vergangenen Jahr in Deutschland nicht die vereinbarten Mengen abgenommen haben, müssen wir einen zweistelligen Millionenbetrag bezahlen", sagte Reutersberg. Dieser Betrag wird verrechnet, wenn E.ON Ruhgas das Gas in den nächsten Jahren bezieht.

Die Gaspreise am Spotmarkt sind unter die ölpreisgebundenen Gaspreise gesunken. Dies ist auch auf das gesteigerte Angebot von Flüssiggas (LNG) zurückzuführen. Dieses wird nicht über Gaspipelines zum Gasabnehmer gepumpt, sondern wird auf Schiffen angeliefert.

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