Gasrechnung: E.ON muss an Gazprom zahlen

25.1.2010 | Redaktion:

Der deutsche Energieversorger E.ON muss rund 100. Millionen Euro Strafe an den russischen Gasriesen Gazprom zahlen, weil er im Jahr 2009 zu wenig Gas abgenommen hat. In den Langzeitlieferverträgen sind Abnahmegarantien vereinbart: Wenn die Gasmenge von mindestens 80 Prozent des vereinbarten Volumens nicht abgenommen wird, muss der Abnehmer dennoch die verbleibende Differenz bezahlen.

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Gasrechnung: E.ON muss an Gazprom zahlen

Gasanbieter E.ON muss Gas abnehmen

Der Umsatz von E.ON ging in 2009 um 15 Prozent zurück, der Gewinn fiel gar um ein Drittel auf 1,4 Mrd. Euro. Ganz so düster wie in Kiew bei dem Staatskonzern Naftogas Ukraina sieht die Lage allerdings nicht aus – darum besteht Gazprom auch auf den Abnahmeverpflichtungen.

Nach Berechnungen von Michail Kortschemkin, dem Leiter von East European Gas Analysis, könnte Gazprom E.ON 360 – 500 Mio. Euro ankreiden.

Gasrechnungen gegeneinander ausgewogen

E.ON hat sich lange gegen die Forderungen gewehrt und Gegenforderungen aufgestellt. Nun ist eine Einigung erzielt worden. Demnach muss E.ON „nur“ rund 100 Mio. Euro zahlen. Im Gegenzug verzichtet der deutsche Energieversorger auf Ansprüche wegen der verspäteten Übergabe des Gasfelds Juschno-Russkoje. E.ON besitzt an diesem Gasfeld eine Sperrminorität und durch das Andauern der juristischen Maßnahmen zögerte sich die Übergabe der Lagerstätte heraus. E.ON ließ verlauten, dass dem Konzern dadurch zwischen 210 bis 360 Millionen Euro Verluste entstanden sind. Anscheinend wurden diese beiden Summen jetzt gegeneinander aufgerechnet und man kam zu einer Einigung.

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