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Gazprom: Gastransit uneingeschränkt

Russlands Erdgas-Produzent Gazprom geht davon aus, dass es in diesem Winter nicht mehr zu Ausfällen bei der Gasbelieferung Westeuropas durch mögliche Uneinigkeiten mit der Ukraine kommen wird. Gazprom-Vize Alexander Medwedew sagte am Donnerstag in einem Fernseh-Interview, dass die Ukraine seit Anfang Januar die geforderten europäischen preise bezahlt.

Gazprom auf gutem Weg aus der Krise

Laut Medwedew hat sich die Gewinnsituation bei Gazprom im zweiten Halbjahr 2009 deutlich verbessert (Vergleich: 1.Halbjahr 2009). Er schätzt, dass sich 2012/2013 die weltweite Nachfrage nach Erdgas erholen und den Stand aus der Zeit vor der Wirtschaftskrise erreichen wird.

Gazprom werde voraussichtlich bis Mitte 2011 mit China Verträge über eine Belieferung mit Erdgas abschließen, sagte der Gazprom-Vize weiter. Das Land werde die normalen Marktpreise zahlen. Mit der Versorgung West-Chinas werde voraussichtlich 2015 begonnen. Gazprom verfüge über genügend Gasvorkommen, um Europa und China gleichzeitig zu beliefern.

Rückblick: Lieferausfälle in 2009

Im Winter 2009 hatte Russland wegen der vielen offenen Rechnungen über die Gaslieferungen an die Ukraine wochenlang kein Gas in das Transitland gepumpt. So kam es zu erheblichen Lieferausfällen in Westeuropa und seither wird die Frage diskutiert, wie Europa unabhängiger von russischem Gas werden kann.

geschrieben am: 22.01.2010