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Wobbe-Index erklärt von Stromvergleich.de

Was ist der Wobbe-Index?

Um die Qualität von Brenngasen, wie beispielsweise Ergas oder Stadtgas, miteinander vergleichen zu können entwickelte der Gasingenieur Goffredo Wobbe 1927 den Wobbe-Index, der oft auch als Wobbewert, Wobbezahl oder Wobbekennzahl bezeichnet wird.

Unterschieden wird generell der obere und untere Wobbe-Index. Der obere Wobbe-Index wird mit Hilfe des Heizwertes, der untere mit Hilfe des Brennwertes berechnet. Durch den Wobbe-Index kann beurteilt werden ob und durch welches Gas ein eingesetztes Gas ausgetauscht werden kann. Haben zwei Gasen den selben Wobbe-Index und strömen mit dem selben Düsendruck in den Brenner hinein erzeugen sie die exakt gleiche Wärmebelastung in diesem. Was bedeutet, dass bei selbem Wobbewert ein Gas ausgetauscht werden kann, ohne, dass dafür die Düse des Brenners ausgetauscht werden muss.

Der Wobbe-Index zur Beurteilung der Qualität von Brenngasen

Beispiele für den Wobbeindex sind der untere und obere Wobbe-Index von Methan mit 48 MJ pro Kubikmeter und 53 MJ pro Kubikmeter. Werden verschiedene Gase miteinander gemischt wird der Wobbe-Index als ein Mischwert berechnet. Bei Koksofengas verbrauchenden Brennern wird bei Verfügbarkeit zum Beispiel gerne Gichtgas beigemischt.