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Absorbtionstrocknung mit Glykol erklärt von Stromvergleich.de

Was ist Absorbtionstrocknung mit Glykol?

Dieses Verfahren kommt in Verbindung mit Erdgas zur Anwendung. Es wird im Absorber mit dem dickflüssigen Stoff Triethylenglykol (TEG) zusammengebracht.

Das TEG entzieht dem Gas Wasser, und während der Absorptionstrocknung mit Glykol fließt ein Gegenstrom. Dabei fließt das Gas von unten nach oben durch den Absorber, oben wird das Glykol hinzu gegeben, was dann unten wieder dem Gasstrom dann unten wieder entzogen wird. Dieses Glykol wird nun per Regeneration neu aufbereitet, indem man aufgenommenes Wasser und Kohlenwasserstoffe daraus entfernt. Das übernimmt ein so genannter Reboiler. Diese Gase heißen jetzt Brüdengase und werden in einer Destillationskolonne von dem verdampften Glykol und dem Wasser isoliert, sodass nur noch getrocknetes Gas übrig bleibt.

Absorbtionstrocknung mit Glykol: Das Verfahren spart Brenngas

Ein Erdgasbrenner heizt den Reboiler an. In neueren Systemen kommt dabei ein Wärmeüberträger zum Einsatz, der mit Rauchgas versorgt wird, das in einer speziellen Brennkammer erzeugt wurde. In dieser Kammer werden außerdem während der Absorptionstrocknung mit Glykol die Brüdengase verbrannt, sodass man weniger Brenngas braucht. Ein großer Vorteil der Brüdengase bei der ist, dass sie nicht durch aufwändige Verfahren kondensiert und dann entsorgt werden müssen.