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Abgasleitung erklärt von Stromvergleich.de

Was ist eine Abgasleitung?

Die ersten Leitungen bestanden aus Aluminium, aber inzwischen hat sich die Abgasleitung aus Kunststoff durchgesetzt. Daneben kann sie auch aus Keramik, Glas oder Edelstahl bestehen. Sie muss einige Bedingungen erfüllen, damit sie lange ihren Dienst tun kann.

Dazu gehören eine langfristige Resistenz gegen Temperatureinflüsse, und einem Korrosionsschutz, z.B. gegen Rost, auch eine hohe Druckdichte. Sie leitet Abgase von Feuerstätten weg, die mit Öl oder Gas befeuert wurden. Ein Heizkessel mit Brennwerttechnik auf dem Dach ist im Normalfall mit einer Abgasleitung ausgestattet durch die der entstehende Rauch nach draußen abziehen kann. Der Rauch von Kaminen oder Öfen wird hingegen meist über einen Schornsteineinzug hinter dem Heizgerät über einen Schornstein aus Ziegeln abgeleitet.

Abgasleitungen finden sich auch in der Industrie

Auch in Industriebetrieben fallen Abgase an, die verbrannt oder gereinigt werden müssen, ehe sie abgegeben werden. Beim so genannten nicht katalytisch-chemischen Verfahren reagieren schädliche Bestandteile des Abgases mit speziell dafür zugegebenen Chemikalien und werden so in weniger schädliche Stoffe umgewandelt. Beim so genannten SNCR-Verfahren (selective non-catalytic reduction) wird Ammoniak bei 900-1000 Grad durch eine Abgasleitung eingedüst und wandelt so giftige Stickoxide (NOx) in Stickstoff um. Die Ammoniakmenge muss aber genau auf die Menge an Stickoxiden abgestimmt werden, da sich sonst Ammoniakreste im Abgas sammeln, die wiederum entfernt werden müssen.