Elektroautos mit Verkaufsquote auf die Straße

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Der Absatz von Elektroautos läuft schleppend. Vor dem Hintergrund der ehrgeizigen Pläne der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 rund eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen zu bringen, verlangt Ferdinand Dudenhöffer, Experte für Elektrofahrzeuge, eine Verkaufsquote. Er schlägt vor, dass Autohändler bis zu 3 Prozent der Fahrzeuge als Elektroautos verkaufen sollen. Ansonsten droht eine Strafzahlung.
Elektroautos mit Verkaufsquote auf die Straße

Elektroautos mit Verkaufsquote auf die Straße

Deutschland verpasst Trend



Nach Ansicht von Dudenhöffer droht Deutschland, den Trend hin zum Elektroauto zu verpassen. Hält das mangelnde Interesse der Politik an, so könnte es passieren, dass das Elektroauto schnell wieder aus dem Bewusstsein verschwindet. Deshalb schlägt er die Einführung einer Verkaufs-Quote für Elektroautos vor. Die Verkäufer sollen dadurch gezwungen werden, jährlich einen bestimmten Anteil von Elektroautos zu verkaufen, da ansonsten Strafzahlungen drohen. Dudenhöffer sieht das als einen Weg, die Ziele der Bundesregierung umzusetzen.

Mit der Verkaufsquote würden neben der Produktion auch die Verkaufszahlen steigen. Und je mehr Fahrzeuge verkauft werden, desto stärker fallen die Preise. Bislang sind die hohen Preise im Vergleich zu Benzinern oder Dieselfahrzeugen und die Reichweiten die am häufigsten gebrauchten Argumente gegen den Kauf eines Elektroautos. Aktuell fahren 4.541 Elektroautos auf den deutschen Straßen.


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