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Fast ein Drittel der AKW nicht aktiv

Nachricht vom 14.11.2009
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Einem Pressebericht der “BILD Zeitung” zufolge können deutsche Atomkraftwerke aufgrund von Wartungsarbeiten oder technischen Problemen etwa ein Drittel ihrer Betriebszeit nicht ans Netz. Bei ihren Angaben beruft sich die Zeitung auf eine Statistik des Bundesumweltministeriums. Am längsten hat demnach die Anlage Brunsbüttel still gestanden.

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Atomanlagen längst nicht so effektiv wie angenommen

Brunsbüttel ist seit insgesamt 32 Jahren aktiv, war aber davon auch neun Jahre nicht am Netz. Der Reaktor Biblis A war bei 34 Jahren Laufzeit insgesamt fünf Jahre nicht betriebsbereit, und beim Kraftwerk Krümmel sind bei 25 Jahren Laufzeit vier Jahre Stillstand zu verzeichnen. Biblis B schneidet da noch vergleichsweise gut ab, der Meiler stand in 32 Jahren “nur” über einen Zeitraum von insgesamt drei Jahren still. Aus dem Bericht geht hervor, dass seit 1974 genau 306 Reaktoschnellabschaltungen innerhalb der 17 deutschen Kernkraftwerke bei der Atomaufsichtsbehörde registriert worden sind. Davon waren vor allem die Meiler Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1 betroffen. Ihre Reaktoren mussten jeweils 39 Mal abgeschaltet werden.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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