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Photovoltaik ab 2010 weniger gefördert

Nachricht vom 8.11.2009
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Ab 2010 bekommen Besitzer von Solarzellen auf dem Dach deutlich weniger Geld für ihren ins öffentliche Netz eingespeisten Strom. Im Vergleich zum laufenden Jahr wird die Vergütung je nach Photovoltaik-Anlage zwischen neun und elf Prozent zurückgehen, teilte die Bundesnetzagentur in Bonn kürzlich mit.

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Solarzellenbesitzer büßen finanziell ein

Wie stark die Preise für den eingespeisten Sonnenstrom pro Jahr sinken, richtet sich laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) danach, wie viel neue Solarzellen installiert worden sind. Zwischen Oktober 2008 und September 2009 seien das 2340 Megawatt gewesen, so die Bundesnetzagentur. Ab einem Grenzwert von 1500 Megawatt sinkt die Vergütung besonders stark. Nach Angaben der “Welt”, die auf eigene Berechnungen gemäß der aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur zurückgreift, zahlen deutsche Verbraucher für die 2009 installierten Solaranlagen innerhalb der nächsten 20 Jahre rund 13 Milliarden Euro. Der Staat garantiert jedem, der sich Solarzellen aufs Dach montieren lässt, 20 Jahre lang Vergütung für seinen eingespeisten Strom.
 
Diese Kosten tragen dann alle Stromverbraucher, weil der Energietarif für die Kunden eines Versorgers steigt, wenn er Geld an private Solarzellenbesitzer für deren Strom zahlen muss. Bisher macht der Sonnenstrom nach Branchenangaben bei der deutschen Stromgewinnung nur 0,6 Prozent aus, der restliche Strom für Privat- und Gewerbekunden wird aus anderen Quellen gewonnen.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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