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Neuer Umweltminister für Deutschland

Nachricht vom 1.11.2009
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Der Nachfolger des bisherigen Umweltministers Sigmar Gabriel (SPD) heißt Norbert Röttgen und ist der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Union und FDP wollen längere Laufzeiten für Kernkraftwerke durchsetzen, was heftige Proteste vonseiten der Umweltverbände auslösen dürfte.



Röttgen muss sich gegen Umweltorganisationen und die Grünen behaupten

Der neue Umweltminister wird gleich voll gefordert, denn bis zum großen Weltklimagipfel vom 7. -18 Dezember in Kopenhagen bleibt ihm nicht mehr viel Zeit, sich einzuarbeiten. Union und FDP wollen die bestehenden Kernkraftwerke länger am Netz lassen, aber Röttgen dürfte erhebliche Probleme mit den Atomgegnern der Umweltverbände und der Grünen bekommen. Er gilt zwar als konservativ, zeigt sich aber gleichzeitig offen für Koalitionen mit der grünen Partei. Röttgen wurde am 2. Juli 1965 in Meckenheim im Rheinland geboren und studierte als junger Mann Jura in Bonn. Er promovierte 2001 und ist seit 1982 Mitglied der CDU. Zwischen 1992 und 1996 war er Landesvorsitzender der Jungen Union in Nordrhein-Westfalen und in den Jahren 2000 bis 2002 als Vize der nordrhein-westfälischen Landesgruppe im Bundestag tätig. Nach Beendigung dieser Arbeit wurde er 2002 rechtspolitischer Sprecher der Unions-Fraktion und hat diesen Posten bis heute inne.







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