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Vattenfall verkauft Höchstspannungsnetz

Nachricht vom 29.10.2009
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Der Verkauf des deutschen Höchstspannungsnetzes des Energiekonzern Vattenfall an ein Bankenkonsortium wurde zum Hauptteil abgeschlossen. Doch mit der Unterzeichnung des Vertrages könnte es sich noch bis 2010 hinauszögern. Die Banken müssen erst noch eine Gegenfinanzierung des Investitionsbedarfs von bis zu drei Milliarden Euro sicherstellen.



500 Millionen Euro für ein Stromnetz


Vattenfall sei bereits mit einer Genossenschaft um die Allianz, Goldman Sachs und den Deutsche-Bank-Infrastrukturfonds RREEF einig geworden. Die Verhandlungen über den Verkauf für das 9500 Kilometer lange Höchstspannungsnetz ist in den Start löchern.

Der Investitionsbedarf beruht aus dem nötigen Ausbau der noch zum Energiekonzern gehörigen deutschen Übertragungsnetzen. Grund hierfür ist die zunehmende Zahl der deutschen Offshore-Windkraftanlagen, die an das Netz angeschlossen werden sollen. Unbestätigten Angaben nach, soll der Kaufpreis bei rund 500 Millionen Euro liegen.

Der Verkauf des Netzes von Vattenfall ist seit der Bekanntgabe vor mehr als einem Jahr mit Problemen behaftet, denn zuerst belastete die Finanzkrise den Verkaufspreis und minimierte außerdem die Zahl der potenziellen Käufer. Weiterhin folgte eine Verzögerung in der zweiten Runde des Angebotsverfahrens, da die Entscheidung der Netzregulierung bezüglich der Erlösobergrenzen und Effizienzparameter auf sich warten ließ.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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