Startseite Stromnachrichten RWE steigt aus AKW Belene 

RWE steigt aus AKW Belene

Nachricht vom 28.10.2009
Anzeige

Energieversorger RWE steht kurz vor dem Ausstieg aus dem umstrittenen Atomkraftwerksprojekt im bulgarischen Belene. Der Essener Konzern bekennt sich nicht deutlich zu Belene, nun beginnt die bulgarische Regierung ohne weitere Verzögerung mit der Projekt Planung.



Umstrittenes Atomprojekt vor dem Aus


Der bulgarische Wirtschaftsminister Traicho Traikow habe bestätigt, dass der Essener Energiekonzern RWE sich gern am Prozess Belene beteiligen könne, jedoch auch gleichzeitig aus dem Milliardenprojekt sich zurückziehen könne. Da sich RWE nicht deutlich zum Projekt bekennt, beginnt die Regierung nun ohne weitere Verzögerungen mit der unabhängigen Planung.

RWE bestätigt währenddessen Probleme. Die Beteiligung an dem Projekt war von Anfang an, an verschiedene Meilensteine gebunden und diese wurde nicht umgesetzt. Gerade die Finanzierung sei ein schwieriger Punkt, der von seitens Bulgarien hohe Schwierigkeiten aufzeigt. Eine definitive Entscheidung über den weiteren Werdegang ist jedoch noch nicht gefallen.

Wenn sich RWE nicht an dem Projekt beteiligt, dann steht wohlmöglich das umstrittenste Atomprojekt in Europa vor dem Aus. Gegner protestierten massiv gegen den Bau, denn das Kraftwerk würde sich in einer erdbebengefährdeten Region befinden.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Maris( vom 28.10.2009 )

Sollen Sie aussteigen, so schnell es geht. Atomkraft kann und soll nicht weiter unterstützt werden. Ökostrom wird unsere Zukunft sein und daher sollen diese Projekte unterstützt werden. Am besten ab sofort.

Anni( vom 28.10.2009 )

Selbst wenn Deutschland alle AKW abstellt, ist der Ökostrom doch jetzt erstmal nicht so weit ausgebaut, dass ganz Deutschland ausreichend versorgt ist. Deshalb würde Deutschland dann wieder Atomstrom von Frankreich oder Russland aufkaufen. Aus diesem Grund ist es doch egal ...

Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

2008 mehr Strom als je zuvor über Atomreaktor Biblis ( vom 1.12.2008 )
2008 mehr Strom durch Atomkraftwerke ( vom 14.12.2008 )
Zentrum für Stromsicherheit durch RWE und TenneT TSO ins Leben gerufen ( vom 12.1.2009 )
Gas-Streit zwischen Moskau und Kiew hat immer mehr Folgen ( vom 13.1.2009 )
Energiekonzern RWE zieht Bau eines Atomkraftwerks in Großbritannien in Betracht ( vom 13.1.2009 )
Heizung bei Stromausfall durch Kälte per Hand neu starten ( vom 16.1.2009 )
Finanzkrise inzwischen auch für große Stromkonzerne spürbar ( vom 17.1.2009 )
Geräte zur unterbrechungsfreien Stromversorgung arbeiten nur wenige Minuten ( vom 18.1.2009 )
Die Glühbirne zieht sich aus den deutschen Haushalten zurück ( vom 18.1.2009 )
Energiesparlampen lösen die handelsübliche Glühbirne ab ( vom 19.1.2009 )
Bürogeräte nicht im Dauereinsatz laufen lassen-das spart Strom! ( vom 20.1.2009 )
E.ON und RWE planen Kernkraftwerke in Großbritannien ( vom 20.1.2009 )
Neue Agentur für Ökoenergie in Bonn geplant ( vom 21.1.2009 )
Die Kernkraft ist zurück! ( vom 22.1.2009 )
Kernkraft als zuverlässige Alternative zum Gas ( vom 22.1.2009 )
Behält Statkraft seine E.ON Anteile? ( vom 23.1.2009 )
Erneuerbare Energien beim Heizen auf dem Vormarsch ( vom 25.1.2009 )
Ökostrom gefragt, aber selten Anbieterwechsel ( vom 26.1.2009 )
Solarstromanlagen billiger ( vom 26.1.2009 )
Millionen Neukunden für Vattenfall ( vom 26.1.2009 )