Startseite Stromnachrichten Strengere Regeln zum Emissionshandel bereiten RWE Kopfzerbrechen! 

Strengere Regeln zum Emissionshandel bereiten RWE Kopfzerbrechen!

Nachricht vom 13.12.2008
Anzeige


RWE-Chef Jürgen Großmann und sein Vorstand fordern die Bundesregierung auf, sich gegen die geplante Vollauktionierung von Emissionszertifikaten zu wehren und für einen fairen Weg zur Senkung klimaschädlicher CO?- Ausstöße einzutreten. Darüber hinaus äußerte er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gegenüber, dass die EU-Pläne zur Verschärfung des Klimaschutzes den Wettbewerb unter den Energieunternehmen gravierend verschieben könnten und millionenschwere Investitionen damit platzen würden, was wiederum Zehntausende Arbeitsplätze gefährde.

Am 11. und 12. Dezember findet das Gipfeltreffen der EU-Staatsoberhäupter statt, bei dem das Klimapaket verabschiedet werden soll um den im Jahr 2007 festgesetzten Klimaschutzzielen ein Stück näher zu kommen. Dieses Paket enthält neue Vorgaben zum 2005 gestarteten Emissionshandel, der Zertifikate für CO?-Emissionen vergibt. Bis 2020 will die EU mithilfe der Zertifikate den Ausstoß des schädlichen Gases in den Mitgliedsstaaten um 500 Millionen Tonnen auf 1,72 Milliarden Tonnen senken.

Die bis 2012 laufende Handelsphase sah ursprünglich vor, dass Industriebetriebe die Zertifikate kostenlos erhalten. Das soll nun anders werden. Länder wie Schweden oder Frankreich werden von den neuen Reglungen profitieren, weil sie viel Energie über Kernenergie bzw. Wasserkraft produzieren. Deutschland hingegen verliert Investitionen von 20 Millionen Euro, und tausende Menschen werden ihre Arbeit verlieren.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

2008 mehr Strom als je zuvor über Atomreaktor Biblis ( vom 1.12.2008 )
2008 mehr Strom durch Atomkraftwerke ( vom 14.12.2008 )
RWE plant trotz Wirtschaftskrise Investitionen in Milliardenhöhe ( vom 12.1.2009 )
Zentrum für Stromsicherheit durch RWE und TenneT TSO ins Leben gerufen ( vom 12.1.2009 )
Gas-Streit zwischen Moskau und Kiew hat immer mehr Folgen ( vom 13.1.2009 )
Heizung auch bei kurzer Abwesenheit laufen lassen ( vom 13.1.2009 )
Frankreich befürchtet kältebedingten Stromausfall ( vom 16.1.2009 )
Finanzkrise inzwischen auch für große Stromkonzerne spürbar ( vom 17.1.2009 )
Geräte zur unterbrechungsfreien Stromversorgung arbeiten nur wenige Minuten ( vom 18.1.2009 )
Die Glühbirne zieht sich aus den deutschen Haushalten zurück ( vom 18.1.2009 )
Energiesparlampen lösen die handelsübliche Glühbirne ab ( vom 19.1.2009 )
Erstes Atomkraftwerk für Polen ( vom 19.1.2009 )
E.ON und RWE planen Kernkraftwerke in Großbritannien ( vom 20.1.2009 )
Neue Agentur für Ökoenergie in Bonn geplant ( vom 21.1.2009 )
Stromverbrauch schießt aufgrund leerer Pipelines in die Höhe! ( vom 21.1.2009 )
Kernkraft als zuverlässige Alternative zum Gas ( vom 22.1.2009 )
Behält Statkraft seine E.ON Anteile? ( vom 23.1.2009 )
So repariert man Heizanlagen und heizt sparsamer! ( vom 24.1.2009 )
Ökostrom gefragt, aber selten Anbieterwechsel ( vom 26.1.2009 )
Solarstromanlagen billiger ( vom 26.1.2009 )