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Nasa will Atomkraftwerk auf Mond bauen

Nachricht vom 20.10.2009
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Bis 2020 soll auf dem Mond der erste kleine Reaktor, ähnlich einem Atomkraftwerk, stationiert werden. Die ersten Tests der Nasa liefen viel versprechend. Der Grund für den Bau soll die Gewährleistung der Stromversorgung für eine Forschungsstation auf dem Mond sein, damit auch Astronauten dauerhaft diese besetzen können.



Atomkraftwerk soll Strom für Forschungszentrum liefern

Ein wenig unglaubwürdig und alá Star Wars klingt das Vorhaben der Nasa schon. Ein Atomkraftwerk soll auf dem Mond errichtet werden um Strom für eine Forschungsstation liefern zu können, die für dauerhaft stationierte Astronauten für Weltraumexpeditionen Strom liefern kann. Im Forschungszentrum der Nasa in Cleveland haben Ingenieure nun einzelne Teile des Atomreaktors unter Extrembedingungen getestet und haben positive Ergebnisse geliefert.
Natürlich beinhalten der Bau eines Atomreaktors, auch im Weltall, immer eine gewisse Skepsis und besorgte Reaktionen der Bevölkerung. Jedoch habe die Nasa hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um einen Reaktorunfall beim Start weitestgehend auszuschließen.

Eine Vakuumkammer ahmte die fehlende Atomsphäre nach und stellte realistisch die starken Temperaturschwankungen, die auf dem Mond herrschen nach. Tagsüber herrscht nicht selten eine Temperatur von plus 100 Grad; in der Nacht kühlt sich die Temperatur auf minus 100 Grad ab. Die Tests verliefen gut jedoch müssen die Forscher noch viele andere Bedingungen, die auf dem Mond herrschen, beachten. Bis 2014 soll in Cleveland ein vollständiger Reaktor-Simulator aufgebaut und getestet werden.
Der Atomreaktor auf dem Mond ist das Gegenstück zur Solarenergie. Bei Mondnächten die häufig bis zu 14 Tage andauern können, müssen die Astronauten auf der Mondstation zu herkömmlichen Energieversorgungswegen wie Batterien oder Brennstoffzellen zurück greifen. Jedoch verursachen diese komplizierte und vor allem teure Transportwege.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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