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Gorleben-Gutachten sauber

Nachricht vom 18.10.2009
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Nach den Vorwürfen, dass Gutachten zum geplanten Atommüllendlager Gorleben unter der Regierung Helmut Kohls geschönt worden seien, hatte sich im September eine Arbeitsgruppe des Bundeskanzleramts direkt mit diesem Thema angefangen zu beschäftigen. Diese Gruppe ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Unterlagen nicht politisch beeinflusst worden sind.



Entstehung der Gutachten unter Beschuss

Nach den Untersuchungen der Arbeitsgruppe haben sich die Vorwürfe nicht bestätigt. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig soll ihr Gorleben-Gutachten aus dem Jahr 1982 demnach nicht unter dem Druck der Kohl-Regierung geändert haben. Im September waren einige Medienberichte aufgetaucht, wonach die damalige Regierung um Helmut Kohl PTB-Wissenschaftler genötigt haben soll, ihre Bewertungen Gorlebens umzuschreiben. Die Forscher hatten die Untersuchung weiterer Salzstöcke als künftige Endlager empfohlen, sollte das aber angeblich wieder aus den Dokumenten gestrichen haben.
 
Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und das Bundesumweltministerium sahen in diesen Vorwürfen den Beweis, dass die Kohl-Regierung den Standort unter allen Umständen durchsetzen wollte und daher Druck ausgeübt hätte.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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