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Mehr Förderung für CO2-Speicherung

Nachricht vom 17.10.2009
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Wenn es nach der Internationalen Energieagentur (IEA) geht, sollen die Industrienationen Beträge in Milliardenhöhe in die Speicherung von Kohlendioxid (CO2) investieren. Der Ausstoß von Treibhausgasen soll bis 2050 um die Hälfte sinken, und dazu müssen der Agentur zufolge ca. 3000 Projekte für die Speicherung umgesetzt werden.



CO2-Speicherung muss dringend ausgebaut werden

Die IEA rief bei der letzten Ministerkonferenz in Paris, die am Donnerstag zuende ging, noch einmal zu mehr Unterstützung für die CO2-Projekte auf. Umgerechnet etwa 42 Milliarden Dollar (28,2 Milliarden Euro) wird die Entwicklung der CCS-Technik bis 2020 schätzungsweise kosten. Die Industrieländer müssten dann pro Jahr 3,5 bis vier Milliarden Euro bereitstellen. Bei der CO2-Speicherung wird das Kohlendioxid aus Kraftwerken und Fabrikanlagen aufgefangen, in flüssige Substanz umgewandelt und unter der Erde gelagert. Damit geht das Treibhausgas nicht mehr in die Atmosphäre, wo es den Klimawandel weiter begünstigen würde.
 
Bisher sei aber zu wenig in die Entwicklung der erforderlichen Technik investiert worden, so die IEA. Das Verfahren könne nicht nur zur Reinigung von Kohlekraftwerken beitragen, sondern u.a. auch im Bereich der Gas- und Biomassekraftwerke sowie der Chemie- und Stahlindustrie angewandt werden. Die Industriestaaten hätten der IEA zufolge eine Vorreiterfunktion bei der Entwicklung der CCS-Technik, die auch in diesen Ländern zuerst getestet werden müsse, erklärt Agenturchef Nobou Tanaka. Wenn sich das Verfahren zur CO2-Speicherung dort bewährt habe, solle es auch in Ländern, die nicht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) angehören, zum Einsatz kommen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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