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Nachricht vom 15.10.2009Aufatmen für alle Wenigverdiener: Entlastet werden ab sofort Haushalte mit einem geringen Einkommen. Die einzige Bedingung: Die Verbraucher müssen den Strom-Spar-Service der Stiftung Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut in Anspruch nehmen. Die Ambition des Projekts liegt darin, Bürgern mit einem niedrigen Einkommen Wege zu zeigen um im Haushalt Strom zu sparen, um ihre Haushaltskasse zu entlasten.
Stromspar Service für einkommensschwache Haushalte
Das Projekt der Stiftung Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut richtet sich an Verbraucher mit einem Niedrigeinkommen, also Empfänger staatlicher Leistungen wie Arbeitslosengeld 2, Grundsicherung oder Wohngeld und ebenso an Besitzer des Bielefeld-Passes. Ihnen soll durch das Projekt gezeigt werden, wie man mit einfachsten Mitteln und Umstrukturierungen im Haushalt Strom sparen kann.
Das Projekt wird zurzeit von einem 5-Mann Team betreut. Ingenieure, Techniker und Wissenschaftler beschäftigen sich gerade mit Migrationshaushalten. Kommunikationsprobleme treten kaum auf, denn die Mitarbeiter sprechen neben Deutsch auch fließend Türkisch, Englisch und Französisch.
Das Vorgehen des Teams ist klar strukturiert und beginnt mit einem Einführungsgespräch in den Räumen der „Ankleide“ in Bielefeld. Hier werden kurze Infos gegeben und Termine für Besichtigungen geklärt. Beim ersten fälligen Termin, der eine Zeit von 90 Minuten in Anspruch nimmt, wird das aktuelle Energienutzungsverhalten der Verbraucher analysiert und ermittelt. Zudem wird eine Übersicht über die genutzten Geräte zusammengestellt, und geklärt wie viel Strom welches Gerät zu welcher Tageszeit verbraucht. Mittels modernster Geräte zur Messung des Energieverbrauchs wird das Energieeinsparpotenzial des Haushaltes ermittelt. Hier werden auch konkrete Angaben zu Stromfressern und Schwachstellen der gebrauchten Elektrogeräte aufgezeigt. Erst durch die übersichtliche Demonstration der Energie- und Geldsparmöglichkeiten ist es vielen Haushalten möglich, effektiv etwas an dem Stromverbrauchsverhalten zu ändern.
Eine Woche später kommt es zum erneuten Termin. Die Berater geben eine Auswertung über Einspartipps im Haushalt und das Einsparpotential in Kilowattstunden und Euro. Damit die einkommensschwachen Haushalte angespornt und auch belohnt werden, bekommen sie ein kostenloses Stromspar- Paket. Das Paket besteht aus zwei Energiesparlampen, einer schaltbaren Mehrfachsteckdose und ein Kühlschrankthermometer.
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Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
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