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Neue Stromzähler sind ungeschützt

Nachricht vom 13.10.2009
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Für die neuen Stromzähler, welche ab 1. Januar 2010 in Neubauten Pflicht sein werden gibt es noch kein einheitliches Sicherheitssystem. Netzagentur-Sprecher Cord Lüdemann sagte dem „Tagesspiegel am Sonntag“, dass es allerdings noch „keinen akuten Handlungsbedarf gebe, da die neuen Stromzähler in Deutschland noch nicht sehr weit verbreitet seien.“ Britische Experten erachten ein Sicherheitskonzept als notwendig, um die Abwehr von Hackerangriffen zu gewährleisten.

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Computergestützte Technologie muss geschützt werden

 
 „Wir sind im Gespräch mit der Branche und pochen auf Einhaltung und Implementierung von Sicherheitsstandards“, so Lüdemann weiter. Grundsätzlich sei es jedoch die Pflicht der Unternehmen (Stromanbieter, Hersteller, Messstellenbetreiber) Sicherheit zu gewährleisten.
 
Das britische Energieministerium hatte bei der Datensicherheitsfirma Detica eine Studie anfertigen lassen, welche aussagte, dass die in England bis 2020 geplante Umstellung aller privaten Haushalte auf elektronische Stromzähler ein „nationales Cyber-Sicherheitsrisiko“ darstelle. Nach Angaben von Ian Watts haben bereits Hackerangriffe stattgefunden und auch ausländische Geheimdienste seien versucht gewesen, sich Zugang zu den Stromnetzen zu verschaffen.
 
Ein Sprecher von E.ON sagte dem „Tagesspiegel“: „ Auf einem großen Markt mit vielen Stromanbietern sei es wirtschaftlich sinnvoll, wenn Vorgaben durch Behörden oder den Gesetzgeber gemacht werden“.







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