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EU-Kommission: Mehr für Klimaforschung

Nachricht vom 11.10.2009
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Laut Europäischer Kommission muss die Europäische Gemeinschaft im kommenden Jahrzehnt rund 50 Milliarden Euro zusätzlich für die Entwicklung klimafreundlicher Technologien ausgeben. Nur auf diesem Weg könnten die gesteckten Ziele auch tatsächlich erreicht werden. Energiekommissar Andris Piebalgs sagte: „Wir haben keine Wahl, zumindest nicht, wenn wir es ernst meinen mit dem Klimaschutz.“



Umweltschützer üben Kritik

 
Die Teile für die Gelder sollen aus nationalen Haushalten, Einnahmen aus dem EU-Emissionshandelssystem, europäischen Finanzinstituten und der Privatwirtschaft geschöpft werden.
 
Diese Strategie stößt Umweltschützern sauer auf. Schlüsselvorschläge für entsprechende Änderungen im EU-Haushalt seien wieder entfernt worden, erklärte die WWF. "Die Kommission hat sich einmal wieder zwischen zwei Stühle gesetzt", sagte Greenpeace-Expertin Frauke Thies. "Sie erkennt den Bedarf an Erneuerbaren Energien und Effizienz an, beugt sich aber auch dem Druck, veraltete Technologien wie Kohle und Atomkraft zu finanzieren."
 
Aktuell werden jährlich rund drei Milliarden Euro in umweltfreundliche Technologien investiert, doch die Kommission fordert eine Aufstockung auf acht Milliarden Euro.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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