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Deckeneinsturz in Asse

Nachricht vom 9.10.2009
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Das einsturzgefährdete Atommülllager Asse hat am 8.10.2009 einen erneuten Zwischenfall erlebt: Die ganze Decke ist eingestürzt, jedoch lag unter dieser glücklicherweise kein Atommüll. Der Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter, spielt den Fall herunter. „Es besteht keine akute Gefahr“, heißt es aus dem Amt.



Experten prüfen, ob eine Stabilisierung notwendig ist

 
Rund 1.200 Liter Wasser dringen täglich in die Schachtanlage bei Wolfsbüttel ein. Dort lagern rund 126.000 Fässer mit schwach oder mittel radioaktivem Atommüll. Es gab in der Vergangenheit schon mehrere Meldungen von Gesteinsablösungen. Der aktuelle Einsturz fand zwischen zwei Hohlräumen statt, welche mir gemahlenen Salz gefüllt sind, so dass es nicht zu Erschütterungen kam.
 
Schon früh wurde von Fachleuten die Eignung des Salzbergwerkes Asse zu Atommüll-Endlagerung in Frage gestellt. Die Gründe für diese Bedenken waren die Standsicherheit und der Wasserzutritt, heiß es.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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