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FDP will Solarförderung dämmen

Nachricht vom 1.10.2009
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In der künftigen Regierungskoalition will sich die FDP für eine deutliche Kürzung der Förderung von Solarstrom einsetzen. Auch die Union und die Forschung stimmen diesem Vorhaben zu. Die Solarbranche hingegen ist von den Plänen beunruhigt. Gudrun Kopp, energiepolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Bundestag, sagte dem Handelsblatt: „Wir haben die Pflicht, die Verbraucher zu entlasten“.



Solaranlagen produzieren teuren Ökostrom

 
Der Strom aus Solaranlagen wird über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert und demnach erhalten die Betreiber von Photovoltaikanlagen für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom eine auf 20 Jahre festgelegte Vergütung. In diesem Jahr in Betrieb genommene Anlagen erhalten je Kilowattstunde zwischen 32 und 43 Cent.
 
FDP-Expertin Kopp sagte, dass es einen erheblichen Spielraum bei der Anpassung der Vergütungssätze gebe, obwohl diese alle 4 Jahre überprüft werden und aufgrund der Effizienzfortschritte beim Bau der Anlagen nach unten angepasst werden.
 
Der niedersächsische Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sagte dem Handelsblatt, dass es keine Dauersubventionen geben dürfe. Außerdem müsse das EEG modifiziert werden.
 
Vertreter aus der Wissenschaft unterstützen die Forderungen von Union und FDP. Manuel Frondel, Leiter des Bereichs Umwelt und Ressourcen beim Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), sagte, dass es aus volkswirtschaftlicher Sicht dringend geboten sei, die Einspeisevergütung auf  ein vernünftiges Maß zu stutzen“.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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