Bau eines AKW in Kaliningrad

30.9.2009 | Redaktion: Patricia vom Merk
Wladimir Putin, der russische Regierungschef, hat den „Anpfiff“ für den Bau eines Atomkraftwerkes in der Ostsee-Exklave Kaliningrad gegeben. Das Territorium liegt zwischen Polen und Litauen und die staatliche russische Atomholding Rosatom ist bestrebt für die Umsetzung des Vorhabens einen westlichen Investor zu finden, welcher die geschätzten Baukosten von rund fünf Milliarden Euro tragen soll.
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Ausbau der Zusammenarbeit mit der Atomenergiebranche

 
Auf einer Wirtschaftstagung in Moskau betonte Putin, dass Russland seine Zusammenarbeit mit Investoren aus der Atomenergiebranche stärken wolle. 2016 und 2018 sollen die beiden Blöcke mit einer Leistung von jeweils 1150 Megawatt ans Netz gehen.
 
Laut Medienberichten könnte der deutsche Konzern Siemens ein Angebot für einen Anteil von 49 Prozent am Kraftwerk bekommen. Der Bau des Kraftwerkes war bereits am 13. August gefallen und es soll nach russischen Plänen mit dem geplanten litauischen Atomkraftwerk Ignalina-2 in Konkurrenz treten.

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